Von SarahGrau |
Ausstellung

Am Mittwoch nach den Ferien haben wir eine Ausstellung besucht, die zur Zeit hier in Bietigheim zu Gast ist.

Die Ausstellung befasst sich mit dem menschgemachten Klimawandel und seinen Folgen. Und stellt zudem die Frage, wie der Klimawandel mit Flucht und Vertreibung zusammenhÀngt.

Auf den StellwÀnden wurden verschiedene Folgen der Klimakrise vorgestellt., z.B.:
 "Der Klimawandel beeintrĂ€chtigt die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen - am stĂ€rksten sind dabei bisher diejenigen betroffen, die ihn am wenigsten verursacht haben. Über 70% der Hungernden leben auf dem Land. Sie sind KleinbĂ€uer*innen ... Die Folgen des Klimawandels sind fĂŒr sie hĂ€ufig als erstes spĂŒrbar, da ihr Überleben unmittelbar vom Ertrag ihres Landes abhĂ€ngt."

Hier stellt sich dann die Frage, wie kann es weitergehen? Kann man Vorsorgen treffen um mit den Folgen der Klimakrise besser umgehen zu können und vor Ort die Lebensgrundlage zu sichern? 

Neben den Folgen der Klimakrise wurden deshalb auch Projekte zur Katastrophenvorsorge vorgestellt:

In Bangladesh gibt es z.B. das Problem, dass der Salzgehalt der Böden und der GewĂ€sser immer mehr zunimmt und man mit heftigen StĂŒrmen rechnen muss. Es gibt Projekte, die die BĂ€uer*innen unterstĂŒtzen und z.B. ĂŒber salzresistente GemĂŒsesorten und den Bau von SchutzwĂ€llen/Deichen informieren, um so weiterhin GemĂŒseanbau zu ermöglichen und das Einkommen zu sichern.

Es wurden aber auch wichtige Fragen zu Klimagerechtigkeit in den Raum gestellt: „Wer ĂŒbernimmt die Verantwortung fĂŒr die bereits entstandenen und in der Zukunft noch zu erwartenden SchĂ€den und Verluste [
]? Welchen Beitrag leisten die Hauptverursacher, um die Ă€rmsten Staaten dabei zu unterstĂŒtzen, eine Energiewende herbeizufĂŒhren und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen?“

Eine Frage, mit der wir uns bestimmt noch intensiver befassen werden!

 

Hier kann man die Orte sehen, an denen die Ausstellung in nÀchster Zeit zu sehen ist:

https://weltkirche.drs.de/ausstellung-klimagerechtigkeit.html

Ein Besuch lohnt sich!

Nachhaltigkeit