"Impressionen aus dem Skizzenbuch" (Studien)
Marlene Meyer (LK, JI)
Mischtechniken auf Papier
"Impressionen aus dem Skizzenbuch" (Studien)
Marlene Meyer (LK, JI)
Mischtechniken auf Papier
Frühling: eine Jahreszeit, in der das Leben wieder erwacht und alles zu grünen und blühen anfängt. Auch in der Schule ging es für unsere Unterstufe wieder los. Um voller Freude und Zuversicht in die kommenden Monate zu starten, haben sich die Schüler der Unterstufe damit beschäftigt, welche positiven Gedanken sie mit dem Frühling verbinden und auf was sie sich besonders freuen, wenn sie dank des guten Wetters und der wärmeren Temperaturen wieder viele Aktivitäten im Freien ausüben können.
In diesem Frühjahr soll ein besonderer Impuls von der Passions- und Osterzeit ausgehen. So gestalten die 5. und 6. Klassen im Religions- und Ethikunterricht als Lichtblick für diese spannungsgeladene Zeit Traum- und Hoffnungsbilder für den „Osterbauzaun“, der einen Teil der Schulen umgibt. Alle Passanten dürfen sich dadurch ermutigen und inspirieren lassen.
Eine Auswahl der Bilder aus den Religions- und Ethikgruppen finden sich auch hier.
Nun ist es amtlich: Das Kultusministerium hat das Zertifikat „Fahrradfreundliche Schule“ der Ellentalgymnasien bestätigt.
Bereits im Jahr 2015 haben die Ellentalgymnasien dieses Zertifikat zusammen mit der Realschule in Bissingen erhalten. Damals wurde das Zertifikat erstmalig an Schulen in Baden-Württemberg verliehen. Da die Ellentalgymnasien den 1. Radschulplan auf Basis einer Schülerbefragung in Baden-Württemberg erstellt haben, kam Ende 2015 der damalige Kultusminister, Andreas Stoch, persönlich in die Aula der Ellentalgymnasien, um das Zertifikat „Fahrradfreundliche Schule“ zu übergeben.
Dieses Zertifikat war allerdings auf 5 Jahre befristet. Fristgerecht vor Ablauf des Zertifikats haben die Ellentalgymnasien sich um eine Rezertifizierung beworben. Im Rahmen der Rezertifizierung wurden vom Kultusministerium die Anforderungen erhöht.
Ein Team aus fünf Mitgliedern der AG Radschulwegplan (Heike Schlegel, Martin Rank, Matthias Max, Günter Eitel und Bernhard Krumwiede) nahmen trotz der Pandemie die Herausforderung im Jahre 2020 an, die geforderten Kriterien abzuarbeiten und zu dokumentieren.
Das Thema Radfahren ist ein wichtiger Bestandteil im Schulleben der Ellentalgymnasien bei der Schülerschaft, bei der Lehrerschaft und auch bei der Elternschaft. Sicherlich war es auch hilfreich, dass die Ellentalgymnasien nicht nur bei der Erstellung des 1. Radschulwegplans, sondern auch bei der Aktualisierung des Radschulwegplans mit dem GIS-Tool des Landes Baden-Württemberg landesweit eine Vorreiterrolle einnehmen.
Im Jahre 2025 steht die nächste Rezertifizierung an.
Foto: Frau Stockmann, Matthias Max, Heike Schlegel, Martin Rank, Günter Eitel, Bernhard Krumwiede.
Endlich ist es soweit! Die Schulkleidung ist da! Dank einer Aktion der SMV und des Fördervereins können nun alle, die die Schulkleidung bestellt haben, jetzt auch modisch verdeutlichen, dass sie Teil der Ellentalgemeinschaft sind.
Die erste Sammelbestellung lief bis 8. März 2021, bei der der Hoodie mit dem kreativen Ellental-Design einmalig bestellt werden konnte. Nach wie vor ist es möglich, die klassische Design-Linie im Online-Shop des Fördervereins zu bestellen.
Wie kam es zur Schulkleidung?
Ab 22. Februar stärken Förderverein und SMV gemeinsam mit wiedererkennbarer und trendiger Kleidung und Merchandising-Artikeln das Gemeinschaftsgefühl am Doppelgymnasium in Bietigheim-Bissingen.
Unter dem Motto „Gestalte deine Schulkleidung“ beteiligten sich 18 Schüler*innen mit ihren Entwürfen an einem Kreativ-Wettbewerb der SMV. Während der Siegerentwurf als „Kick off“ temporär angeboten wird, werden Textilien und Merchandising-Artikel mit einem neu entwickelten, zeitlosen Schullogo dauerhaft verfügbar sein – und das sogar Online! So kann jeder - egal ob zu Hause oder vor Ort - zu seiner, ihrer, "unserer" Schule stehen. In der aktuellen Lage kommt dies genau zur richtigen Zeit.
Zwei Ideen, eine Vision
Mehr Vielfalt bei der Schulbekleidung und ergänzend dazu weitere Merchandising-Artikel, das ist die identitätsstiftende Idee des neuen Fördervereins-Vorstandes. Neben der Erweiterung des bisherigen Sortiments soll vor allem die Installation eines Online-Shops für eine zeitgemäße Bestellmöglichkeit sorgen, so der ambitionierte Gedanke.
Parallel dazu möchte die SMV, vertreten durch die beiden Schülersprecher Leslie Rudolph und Alexander Lienig, „ansprechende Motive für und mit den Schüler*innen gestalten“.
Kreativ-Wettbewerb
Mit einem schulweiten Wettbewerb ist der SMV dies unter Einbindung aller Schüler*innen gelungen: 18 einfallsreiche Gestaltungsentwürfe aus allen Klassenstufen wurden eingereicht. An der anschließenden Online-Abstimmung beteiligten sich mehr als 70%. Klarer Sieger war der Entwurf der beiden Abiturienten Dimitrios Giannopoulos und Luis Klinke.
Klassische Design-Linie und Merchandising-Kollektion
Zum temporär angebotenen Gewinner-Motiv wird es im neuen Shop dauerhaft Modelle mit einem zeitlosen klassischen Design geben. Das vielen bekannte „ee“-Logo der beiden Gymnasien ist modernisiert und durch Schriftzüge ergänzt worden. Durch die enge Kooperation mit dem zukünftigen Lieferanten gelingt es laut Katrin Berger vom Förderverein „für Schüler*innen, Eltern und Ehemalige gleichermaßen trendige Schnitte mit fairer und nachhaltiger Mode zu verbinden“. Zudem wird es von FFP2-Masken bis zur Trinkflasche eine wachsende Auswahl an Merchandising-Artikel mit dem neugestalteten Design geben.
Bestellaktion in Corona-Zeiten
Ab dem 22. Februar ist der Pulli mit dem Gewinner-Motiv und die klassische Design-Line bestellbar. Die Lieferung erfolgt nach Hause und dadurch ist auch für ehemalige Schüler*innen eine einfache Bestellung möglich. So kann jeder - egal ob zu Hause oder vor Ort - zu seiner bzw. ihrer Schule stehen.
Bestellt werden kann über den Online-Shop unter http://foerderverein.ellentalgymnasien.de/ oder direkt über den QR-Code unten.
Mit Mottotagen starten die Ellentalgymnasien in dieser Woche voll durch in den Unterricht und den Frühling! Egal ob die Unter- und Jahrgangsstufe vor Ort oder die Klassen 7-10 im Fernlernen, alle sind sie bunt unterwegs gemäß dem Motto „Bunte Gemeinschaft“.
Jeden Tag eine andere Farbe, in der alle T-Shirts, Pullis, Jacken, Hosen, Schals oder Kappen – alle Klassen strahlen! Da macht das Lernen noch mehr Spaß! Macht unbedingt mit!
Montag: grün
Dienstag: gelb
Mittwoch: rot, rosa oder lila
Donnerstag: blau
Freitag: weiß
Beim diesjährigen Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs der Stiftung des Börsenvereins des Deutsche Buchhandels waren Mio Pschierer und Tom Stier erfolgreich. Mio konnte sich mit einem Auszug aus Michael Endes „Momo“ Platz 2 sichern. Tom las aus Horst Evers „Mein Leben als Suchmaschine“ vor. Angetreten waren beide gegen 22 andere Sechstklässler aus dem Landkreis Ludwigsburg. Eine besondere Herausforderung war, dass der Wettbewerb digital stattfand und die Beiträge in einer Online-Galerie eingestellt werden mussten.
Die Gymnasien im Ellental gratulieren ihren beiden Schülern!
Foto (von links): Tom Stier (6t) und Mio Pschierer (6c) nach dem Schulwettbewerb im Dezember
Auch in diesem Jahr fanden Anfang März an den Gymnasien im Ellental wieder die Schülersprechtage statt, an denen alle Schüler*innen der Klassenstufen 7 und 10 mit ihren Lehrern und Lehrerinnen ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch über ihre weitere Schullaufbahn führen konnten. Denn gerade in diesen beiden Klassenstufen stehen weitreichende Entscheidungen an. Für die Siebtklässler stellt sich die Frage, wie es bei der Profilwahl in Klasse 8 weitergehen soll: Naturwissenschaften, Informatik oder doch eine weitere Fremdsprache? Und in Klasse 10 gilt es, die passenden Kurse für die Jahrgangsstufe und das Abitur zu wählen, um Schwerpunkte zu setzen, die für Studium und Berufslaufbahn richtungsweisend sein können.
Um den eigenen Lebensweg möglichst gut und passend zu planen und sich gleichzeitig der eigenen Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden, gibt es an den Ellentalgymnasien seit etlichen Jahren die Schülersprechtage. „Uns als Schule liegt die persönliche Entwicklung der Schüler*innen besonders am Herzen. Sie sollen sich in der Schulgemeinschaft gut begleitet und angenommen fühlen“, erklärt Abteilungsleiterin Heike Clasen, die für die Beratung der Jahrgangsstufen zuständig ist.
Flankiert wurden die Beratungen wieder von einem Rahmenprogram, bei dem die Mittelstufenschüler*innen in Präsentationstechniken und Powerpoint eingeführt wurden, während sich die Zehntklässler über das Kurssystem in der Jahrgangsstufe sowie zu den Seminarkurs- und Wahlfachangeboten informieren konnten. Eine Lerneinheit zum „richtigen Lernen in den Jahrgangsstufen“ und ein Modul aus dem Bereich der Studien- und Berufsorientierung rundeten den Tag für die zehnten Klassen sinnvoll ab.
„Wenige Schulen haben ein solch aufwendiges Angebot wie die Gymnasien im Ellental“, betont Abteilungsleiter Dr. Tobias Frank. „Nur dank des großen Engagements vieler Lehrkräfte und der Unterstützung durch Timo Wieland, der an den Ellentalgymnasien für die Förderprogramme zuständig ist, konnten wir diese Tage erfolgreich durchführen.“
Die Resonanz aus der Schülerschaft ist positiv. „Das Besondere ist, dass man persönlich und ohne Zeitdruck mit dem Klassenlehrer reden kann. Man erfährt, wo man steht und was man machen kann, um sich zu verbessern. So ein genaues Feedback bekommt man normalerweise nicht“, erklärt Julius Zimmermann aus der 10t. „Beim Schülersprechtag wird über alles geredet, was im normalen Schulalltag zu kurz kommt. Das Gespräch hat mir gezeigt, wo ich stehe und mir geholfen Ziele zu setzten, die mich nun motivieren. Dabei ist mir auch klar geworden, welche Richtungen ich nach dem Abitur einschlagen will und wo ich meine Schwerpunkte setzten sollte“, betont die Zehntklässlerin Maraike Kruse. Ihrer Mitschülerin Sophia Sagur ging es ebenso: „Ich bin in meiner Kurswahl sicherer geworden und konnte meine Fragen zur Oberstufe klären. Die Rückmeldungen der Lehrer*innen waren für mich sehr hilfreich.“
Auch im nächsten Schuljahr werden wieder Schülersprechtage stattfinden – dann hoffentlich in Präsenz für alle.
"Das fliegende Haus"
Arbeiten von Fabian Wendt und Anna Karas
Architektur im Schuhkarton
Klasse 6
„Sollen Schüler der Oberstufe ein Recht auf Fernunterrichtstage erhalten?“ Mit diesem Thema setzten sich am Mittwoch, den 3. Februar 2021, die Finalisten im diesjährigen Schulwettbewerb von „Jugend debattiert“ auseinander. Allerdings fand die Abschlussdebatte der Altersklasse II nicht vor Ort an den Ellentalgymnasien, sondern in einer Videokonferenz statt. Diese hatte jedoch keinerlei Einfluss auf die Debatte und ihren Verlauf. Sachkundig und konstruktiv vertraten die Debattierenden ihre Position, um sich für die Teilnahme am digitalen Regionalwettbewerb zu qualifizieren, der Ende Februar stattfinden wird.
Als Maßnahme wurde von Seiten der Befürworter vorgeschlagen, dass Schüler in Zukunft ab der Oberstufe die Wahlfreiheit haben sollten, den Unterricht auch von außerhalb der Schule zu verfolgen. Hierzu wurde eine entsprechende technische Ausstattung für die Schulen gefordert, um eine digitale Übertragung per Stream zu gewährleisten.
Zentrale Argumente der Pro-Seite thematisierten das Fernlernen als eine Vorübung auf den modernen digitalen Arbeitsalltag mit zunehmendem Homeoffice und Videokonferenzen. Darüber hinaus betonten die Schüler die Vorzüge, das Lernen individuell und ortsungebunden zu gestalten. Diesen gegenüber standen die Fragen der Gegner nach dem eigentlichen Mehrwert eines flexiblen Schulbesuchs, nach dem Datenschutz und vor allem wie ein soziales Miteinander gelernt und erlebt werden soll, wenn ein Teil der Schüler nicht anwesend ist.
In der spannenden Debatte der Altersklasse II (Oberstufe) belegten Oliver Frisch und Fabian Mahl die ersten beiden Plätze, die ein Weiterkommen zum Regionalwettbewerb garantieren, dahinter folgten Nicolas Czimber und Timo Mahl.
Für die Altersklasse I (Mittelstufe) standen bereits Emilie Valerie Anschütz und Adi Imran Mustajbegovic als Vertreter der Schule beim Regionalwettbewerb fest.
Debattiert wurde nach dem Format von „Jugend debattiert“ zu viert in Zweierteams gegeneinander nach festen Regeln. Ein Team übernimmt die Befürworter-, das zweite die Kritikerseite. In einer Eröffnungsrunde beantwortet jeder Teilnehmer die Streitfrage aus Sicht seiner Position, bevor in einer zwölf Minuten langen freien Aussprache Argumente im Wechsel von pro und contra ergänzt, präzisiert und hinterfragt werden. In der Schlussrunde hat jeder Teilnehmer nochmals Zeit, seine Haltung zur Streitfrage mit den für ihn wichtigsten Gründen zu unterstreichen.
„Wir sind sehr froh, dass wir in diesem Jahr unsere AG und den Schulwettbewerb digital durchführen konnten und 'Jugend debattiert' trotz Pandemie an den Ellentalgymnasien erfolgreich stattfindet“, erklärt Maja Abrahams, Schulkoordinatorin des Wettbewerbs an den Ellentalgymnasien. „Betrachtet man die vielen aktuellen Kontroversen in Politik und Gesellschaft, sieht man, wie wichtig es ist, dass junge Menschen üben, ihre Meinung auf den Punkt zu bringen und auch gegen Widerstand zu verfechten. Hierzu leistet 'Jugend debattiert' einen großen Beitrag und bereichert das Schulleben.“
Jugend debattiert ist ein in ganz Deutschland ausgerichteter Schülerwettbewerb, der auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird. Träger und Förderer sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung, Kooperationspartner die Kultusministerkonferenz und die Kultusministerien der Länder. Der Wettbewerb findet seit 2002 statt und ist das größte privat-öffentlich finanzierte Projekt zur politischen Bildung in Deutschland.
Eine zweijährige Lehrerfortbildung „Literarisches Schreiben“ des Literaturhauses Stuttgart ermutigt Lehrerinnen und Lehrern in 5 unterschiedlichen Werkstätten im Dialog mit Dichtern, Journalisten, Literaten und Kunstschaffenden sowie Wissenschaftlern der Uni Bamberg schreibend zur ästhetischen Gestaltung von Welt.
Grundkonzept ist, wer eigene Schülerinnen und Schüler zum literarischen Schreiben anleiten will, soll zunächst selbst Erfahrungen damit machen: Schreibanlässe und Perspektiven ausprobieren und reflektieren, Kriterien erwägen für deren Qualität, Hürden und Widerstände dabei kennen- und überwinden lernen.
Das Programm eröffnet fantastische Möglichkeiten der Entfaltung, Selbstreflexion und Freiraum für Ästhetik, Wort und Spiel. Das zweite Jahr der Werkstatt befasst sich mit praktischen, konkreten Umsetzungen für die Schule, indem jeder Teilnehmer ein eigenes Projekt verwirklicht, dokumentiert, vorstellt und reflektiert. Die Deutschlehrerin Stefanie Schmitt der Ellentalgymnasien nimmt seit 2019 an der Werkstatt "Lyrisches Schreiben" teil und wurde im Rahmen dieser von Dr. Stefan Hölscher für das Signaturen-Magazin dazu interviewt. Das Interwiew finden Sie hier.
Maxim Deutsch, Klasse 5
Collage und Bleistift auf Papier
"Landschaft"
Alexandra Frick (LK, J2)
Acryl auf Leinwand
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