Florian Faust

Natalie Rusbült (9c) und Selina Sözen (9s) von den Gymnasien im Ellental in Bietigheim-Bissingen haben einen zweiten Platz beim 62. Schülerwettbewerb des Landtages zur Förderung der politischen Bildung erreicht. Zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 nahmen sie im Rahmen des Ethikunterrichts in Klasse 9 an dem Wettbewerb teil, der Schülern Baden-Württembergs ab 13 Jahren offensteht.  Diese sollen sich in ihren Arbeiten mit brisanten politischen und gesellschaftlichen Fragen beschäftigen, die zu kritischem und tolerantem Engagement für die Demokratie ermutigen. Zur Auswahl standen acht Themen, welche in unterschiedlichen Formaten (Facharbeit, Umfrage, Reportage, Plakat, Videoclip, Song) bearbeitet werden konnten. Natalie und Selina entschieden sich für das achte Thema, bei welchem sie sich zu einem aktuellen Problem äußern sollten, das ihnen am meisten auf den Nägeln brennt. Sie verfassten einen Bericht zur Frage „Wie groß sind die Folgen des Amazonasbrandes?“. Hierbei untersuchten sie die Auswirkungen auf die Umwelt, die Tierwelt und die Ureinwohner. Mithilfe sehr gut recherchierter Fakten und Aussagen von Wissenschaftlern stellten Natalie und Selina die Folgen strukturiert, prägnant und sachlich dar, ohne den Zeigefinger zu erheben. Damit haben sie die Jury überzeugt. Die Preisträgerinnen dürfen sich über eine personalisierte Urkunde mit der Unterschrift der Landtagspräsidentin und einen Sachpreis freuen. „Unsere beiden Schülerinnen haben mit der fortschreitenden Umweltzerstörung in Amazonien ein aktuelles und drängendes Thema aufgegriffen, das die junge Generation in Zukunft massiv betreffen wird und zu dem sie unbedingt eine Haltung entwickeln muss. Das ist den beiden preiswürdig gelungen, worüber wir uns mit ihnen freuen. Sie haben gezeigt, dass sie das Geschehen in der Welt aufmerksam wahrnehmen und kritisch hinterfragen. Dies zu schulen und zu fördern ist auch ein zentrales Anliegen der Ellentalgymnasien“, sagt Lutz Kretschmer, Schulleiter des Gymnasiums II.

Florian Faust

Mitte Juli 2020 war es endlich soweit. Die Porsche Financial Services GmbH überreichte den Gymnasien im Ellental und ihrem Förderverein 50 Tablets, um das E-Learning der Schüler zu unterstützen. Die Tablets sollen vor allem an die Teile der Schulgemeinschaft gehen, die nicht im privaten Besitz einer ausreichenden technischen Ausstattung sind, um digital gestellte Aufgaben bearbeiten oder an Videokonferenzen teilzunehmen zu können.
Bei der offiziellen Übergabe der Tablets erklärte Holger Peters, CEO und Sprecher der Geschäftsführung, die Hintergründe der Spende: „Uns in der unmittelbaren Nachbarschaft zu engagieren war gleich nach Beginn der Schulschließung eine Idee der Mitarbeiter. Mit den Tablets wollen wir einen Beitrag leisten, um die Schüler und Familien zu unterstützen.“
Wie an allen anderen Schulen hatte sich auch an den beiden Bietigheimer Gymnasien nach der coronabedingten Schulschließung schnell gezeigt, dass etliche Schüler im technischen Bereich dringend Unterstützung benötigen, um gleiche Chancen beim E-Learning zu erhalten.
Die Spende der Tablets ging an den Förderverein der Ellentalgymnasien, der auch die Organisation der Geräte übernahm und diese nun der Schule zur Verfügung stellt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit den 50 Tablets vielen Familien weitere Unterstützung bieten können. Herzlichen Dank an Porsche für diese wertvolle Spende“, sagte Verena Bauer, Vorsitzende des Fördervereins, zur Übergabe der Tablets am Mittwoch.
Nicole Stockmann, Schulleiterin des Gymnasiums I, unterstrich die Bedeutung der Spende ebenfalls: „Wir freuen uns sehr, dass die Porsche Financial Services GmbH unsere Bestrebungen teilt, Schülern in dieser besonderen Situation zu helfen, damit sie an unserem E-Learning problemlos teilnehmen können. Wenn eine Familie zwei oder mehr Kinder hat, ist es nachvollziehbar, dass nicht allen im Haushalt ein gutes digitales Endgerät zur Verfügung steht, vor allem wenn auch die Eltern im Homeoffice sind. Mit dem Mobiltelefon digitale Aufgaben zu bearbeiten ist meist nur schwer möglich, auch für leistungsstärkere Schüler“, erklärte Stockmann weiter.
50 Schüler der Ellentalgymnasien werden sich nun über ein Leihgerät der Schule freuen dürfen, das ihnen in den nächsten Tagen zur Verfügung gestellt wird.  Denn schließlich wird auch in den letzten beiden Schulwochen gelernt, so dass die Geräte sofort genutzt werden können. Auch in den Ferien unterstützen die Tablets die Nachbearbeitung des Schulstoffes, beispielsweise durch den Zugriff auf Materialien auf der Schulplattform IServ.
„Sollte es im Winter aufgrund der Pandemie zu neuen Schulschließungen kommen, sind wir vorbereitet. Nachdem wir im Bereich des digitalen Lernens mit unserem bereits seit 2017 laufenden Tabletprojekt, unserer neuen Schulplattform und der Erprobung verschiedener E-Learningformate viele gute Erfahrungen gesammelt haben, sind die Tablets nun ein weiterer Mosaikstein, um für den Fall der Fälle gut gerüstet zu sein und möglichst alle Schüler beim Lernen mitzunehmen“, sagte Lutz Kretschmer, Schulleiter des Gymnasiums II.

Florian Faust
ein Erfahrungsbericht von Marie und Charlotte

Seit drei Jahren, also seit Beginn der 8. Klasse, spielen wir nun schon mit Begeisterung im „großen“ Schulorchester der Ellental-Gymnasien. Daher haben wir uns sehr gefreut, als Frau Zimmermann – die wir schon vom Unterstufenorchester kannten – vor einiger Zeit auch die Leitung des Schulorchesters übernommen hat. Für die Bläsergruppe innerhalb des Schulorchesters ist seit diesem Schuljahr Frau Hiry zuständig, Frau Zimmermann kümmert sich hauptsächlich um die Streicher.

Jedes Jahr nehmen wir mit dem Orchester an drei Konzerten teil: dem Weihnachtskonzert in der Stadtkirche, dem Ensemblekonzert und dem Benefizkonzert. Das Benefizkonzert sammelt Spenden für eine Musikschule in Nicaragua, die armen Kindern das Musizieren ermöglicht.

Dieses Schuljahr war etwas ganz Besonderes für das Benefizkonzert geplant: eine Kooperation mit dem Jugendstreichorchester der Musikschule. Dafür haben wir uns alle 4 Wochen zu gemeinsamen Proben in der Musikschule getroffen. Dort konnten wir die Erfahrung machen, wie es ist, in einem größeren Orchester zu spielen. Durch die größere Besetzung zusammen mit dem Musikschul-Orchester, hatten wir auch die Möglichkeit, anspruchsvollere Stücke, z.B. von Astor Piazzolla oder Leo Weiner zu spielen. Außerdem konnten wir so neue nette Leute kennenlernen. Es war also eine Bereicherung für uns alle im Orchester. Leider wird das Benefizkonzert dieses Jahr aber wegen Corona vermutlich gar nicht stattfinden können. Das ist sehr schade!

Neben den Konzerten, macht das Schulorchester jedes Jahr eine Probenfreizeit zusammen mit dem Unter- und Oberstufenchor. Darauf freuen wir uns jedes Mal total! Denn natürlich proben wir nicht nur intensiv, um unsere Leistung zu verbessern, sondern haben immer auch ganz viel Spaß zusammen.
Dieses Jahr ging es im März für drei Tage nach Strümpfelbrunn. Glücklicherweise fand die Fahrt genau eine Woche vor der Schulschließung wegen des Virus statt, sodass sie nicht abgesagt werden musste. So konnten wir in diesen 3 Tagen viele neue Lieder üben und vertiefen. Ein Highlight der Probenzeit ist jedes Jahr das einstudierte Lied zusammen mit den beiden Chören. Das Lied „Come to the music“ klingt natürlich gleich doppelt so schön, wenn noch jemand dazu singt. Wir haben viele Rhythmusübungen gemacht, die uns dabei geholfen haben, die nötige Power in das Stück zu stecken.

Neben den Proben haben wir immer witzige Einfälle, die Langeweile dort unmöglich machen. Die Idee, einen Tisch zur Tischtennisplatte umzufunktionieren, war so genial, dass wir ordentlich Schlafentzug bekamen. Das haben unsere Leiterinnen aber glücklicherweise bei den Proben nicht gemerkt oder sich nichts anmerken lassen… Denn gerade in einem Orchester ist es ja wichtig, dass man sich gut miteinander versteht. Und die Stimmung bei uns ist immer prima: es wird viel gelacht und zwischendurch auch mal Quatsch gemacht.

Insgesamt empfinden wir unsere Orchester-AG jeden Mittwochnachmittag als tolle und bereichernde Erfahrung, die wir auf keinen Fall aufgeben wollen. Und natürlich freuen wir uns über zahlreiche weitere Mitglieder ab Klasse 8 😊! Streicher und Bläser sind bei uns herzlich willkommen!

Marie Traub und Charlotte Svejda

Florian Faust

Du benötigst Hilfe beim E-Learning von zuhause aus oder möchtest gerne andere Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen?
Dann könnt ihr jetzt im Forum auf IServ innerhalb der Ellentalgemeinschaft "Schwarzes Brett - Nachhilfe Angebote und Gesuche" nach passenden Angeboten suchen oder selber Nachhilfe anbieten.

Du brauchst Hilfe? Dann schreib einfach, in welchen Fächern du Probleme hast, in welcher Klasse du bist und bei welchem Thema du gerne Unterstützung hättest.

Du möchtest gerne helfen? Dann sei kreativ und beschreibe wie und wo du helfen kannst.

Wichtig für alle: tauscht keine Telefonnummern in diesem Forum aus, da die gesamte Schulgemeinschaft Zugang hat. Kontaktaufnahme am besten direkt untereinander über IServ oder über die Verantwortlichen Marvin Gutstein und Berengar Schulz-Marquardt.
Bei Problemen wendet euch am besten an die VerbindungslehrerInnen (Freiesleben, Himpsl, Max, Zwafink).

Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg beim Lernen. Wir von der SMV freuen uns außerdem über Feedback und Verbesserungsvorschläge.

Eure SchülersprecherInnen und VerbindungslehrerInnen

Florian Faust

Mit der feierlichen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages schlossen die Gymnasien im Ellental und die Bezirkskammer Ludwigsburg der Industrie- und Handelskammer (IHK) nach vielen Jahren guter Zusammenarbeit am 10. März 2020 nun auch offiziell eine Partnerschaft, um den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der Berufswelt anhand praktischer Bildungsprojekte näherzubringen und eine Orientierung bei der Berufsfindung zu geben. „Wir sind dankbar und froh, mit der IHK langfristig einen starken und verlässlichen Partner gefunden zu haben, der unserer Schülerschaft interessante Einblicke bietet“, betonte Schulleiterin Nicole Stockmann bei der Vertragsunterzeichnung.

Dass die Kooperation von Nutzen für alle beteiligten sein wird, darüber waren sich auch die anderen Anwesenden,  der Vizepräsident IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg Prof. Dr. Stefan Mecheels, IHK-Referatsleiter Ralf Litschke und Frau Mollerus  von der Stadt Bietigheim-Bissingen einig. Besonders für Bietigheim-Bissingen sei es ein Gewinn, wenn junge, gut ausgebildete Leute sich bewusst für eine Betätigung bei lokalen Unternehmen und der Kommune entscheiden würden, unterstrich Frau Mollerus.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung sind unter anderem Veranstaltung zur Berufsorientierung wie die IHK-Couch on tour, Informationsabende für Eltern und Schüler der Jahrgangsstufe 1 und der Einsatz von Ausbildungsbotschaftern geplant. Darüber hinaus soll die Partnerschaft auch in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Für die Ellentalgymnasien ist die IHK bereits der vierte Bildungspartner, den die Gymnasien gewinnen konnten.  Neben der BW Bank arbeiten die Schulen auch mit x und y seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.

 

Foto (von links nach rechts): Frau Mollerus  (Stadt Bietigheim-Bissingen), Abteilungsleiterin Heike Clasen und Schulleiterin Nicole Stockmann (beide Ellentalgymnasien), Prof. Dr. Stefan Mecheels, Ralf Litschke (beide IHK)

Foto EG

Florian Faust

Am Mittwoch, den 19.02.2020 reiste das Debating Team der Ellentalgymnasien an das Otto-Hahn-Gymnasium in Ludwigsburg, um dort im Rahmen der DSG Junior League gegen andere Schulen zu debattieren.

In der Spontandebatte konnten sich die Acht- und NeuntklässlerInnen der Ellentalgymnasien erfolgreich gegen das Andreae-Gymnasium Herrenberg durchsetzen und die Debatte über die Vor- und Nachteile von Instagram einstimmig für sich entscheiden. Anschließend wurde in der vorbereiteten Debatte gegen das Albert-Einstein-Gymnasium Böblingen die Frage debattiert, ob die Olympischen Spiele in Zukunft immer am gleichen Ort stattfinden sollen.

Motiviert durch die vielen neuen Erfahrungen und ersten Erfolge freuen wir uns nun auf die nächsten Wettkämpfe Ende März in Vaihingen.

Florian Faust


In der Aula der Ellentalgymnasien fand am Freitag, 14. Februar 2020 um 19:00 Uhr ein Valentinsabend verschiedener Künste statt. Alle Zuhörer wurden verzaubert von vielen verschiedenen Facetten der Liebe.

Schüler*innen des Chores und der Oberstufe präsentierten ihre Vorstellungen und Ideen von Liebe  in den Bereichen Kunst, Musik, Literatur und Food Design.

Florian Faust

Sollen Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen? Mit der Debatte zu dieser Fragestellung sicherte sich Timo Mahl von den Gymnasien im Ellental am 14.2.2020 am Stromberg-Gymnasium in Vaihingen an der Enz den Einzug in den Landeswettbewerb von Jugend debattiert Baden-Württembergs. Außerdem gewann er die Teilnahme an einem dreitätigen Rhetorik-Seminar.

Vorausgegangen waren dem Regionalfinale eine Unterrichtsreihe „Jugend debattiert“ im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts, die Schulqualifikation sowie der dritte Platz der Qualifikation zum Regionalfinale. Nachdem am Mittwoch Fabian Mahl als erster aus der Qualifikation hervorging, konnte Timo heute besonders mit seiner Eröffnungsrede und seinen sachlichen, sehr genau recherchierten Beiträgen die Jury überzeugen und verwies damit seinen Bruder auf einen ebenfalls exzellenten dritten Platz von 16 Teilnehmenden.

Herzlichen Dank dem Förderverein der Ellentalgymnasien, der die Fahrtkosten nach Vaihingen übernahm.

Wir wünschen Timo viele gute Erfahrungen beim Siegerseminar sowie viel Erfolg beim Landeswettbewerb.

 

Foto rechts: Timo und Fabian Mahl von den Ellentalgymnasien

Florian Faust

Am Freitag, 24.01.2020, erhielten die Schülerinnen  und Schüler sowie die Deutschlehrer der Jahrgangsstufe 1 in der dritten und vierten Stunde die Möglichkeit, eine Autorenlesung von Hans-Ulrich Treichel über seinen Roman „Der Verlorene“ zu hören. Bereits im Herbst hatten zwei fünfstündige Leistungskurse den Roman von Treichel gelesen und nach intensiver Beschäftigung mit der Lektüre konnten sie nun den Autor persönlich treffen.

Gegen Ende der ersten Pause füllte sich die Aula des Gymnasiums, wo schon Hans-Ulrich Treichel vorne an einem Tisch sitzend wartete. Er startete mit einer kurzen Zusammenfassung seiner Biografie. Danach erklärte er, dass er mehrere Teile aus seinem Roman lesen und anschließend kurz dazu etwas sagen würde.

Lesung

Hans-Ulrich Treichel begann mit den ersten Seiten seines Buches. Nachfolgend erkläre er, er hätte zwei Motive gehabt, so zu starten: Erstens wollte er den Lesern das „Schreckliche“ näher bringen, welches sich durch das ganze Buch zieht, aber von dem der Leser nicht richtig erfährt, was es genau bedeutet. Des Weiteren sollen die ersten Seiten bereits die starke Geschwisterkonkurrenz aufzeigen. Treichel erklärte außerdem, dass es selten eine planvolle, bewusste Konstruktion gäbe, nach der man sich beim Schreiben richte, sondern dass er zumindest aus dem Bauch schreibe. 

In der nächsten Textstelle ging es um den Wirtschaftsboom in den 1950 und 1960er Jahren, wo die fleißige Generation der Vertriebenen und Flüchtlinge versuchte, ihr Trauma zu verarbeiten.  Des Weiteren wurden die verschiedenen Methoden, eine mögliche Verwandtschaft zu Findelkindern herauszufinden, behandelt. Hierbei lässt sich der autobiographische Bezug wiederfinden, denn der Autor selbst hat eine Geschichte zu erzählen.

Autobiographischer Kern

Hans-Ulrich Treichel selbst hat dieses Buch geschrieben, da ihn seine nicht immer leichte Vergangenheit geprägt habe. Seine Eltern selbst waren auch Vertriebene aus dem Osten, die in Deutschland ihr Trauma abarbeiteten. Er hatte auch einen verlorenen gegangen Bruder, der in der Familie aber als tot galt. Dementsprechend wurde nicht viel darüber geredet und Hans Ulrich Treichel setzte sich mit dem Vorfall nicht auseinander. Auf die Frage, ob er ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern gehabt habe, lachte er als Antwort und sagte, dass dies eine sehr persönliche Frage sei. Dennoch antwortete er: „Es war nie schlecht, aber da meine Eltern oft überfordert waren, hat nie eine richtige Kommunikation stattgefunden“. Nach dem Tod seiner Eltern fand er Unterlagen, durch welche er von der Suche nach einem Findelkind erfuhr. Diese Unterlagen waren für ihn der ausschlaggebende Grund das Buch zu schreiben. In der Folge nahm er die Suche auf und fand tatsächlich das mögliche Findelkind. Natürlich kontaktierte er es und schnell wurde ein Treffen vereinbart. Nach einem negativen DNA-Test gab er die Suche auf. Mit etwas trauriger, nachdenklicher Stimme sagte er: „Es gab kein Happy-End, weder im Buch noch in der Realität“.  Nach der missglückten Suche veröffentlichte er einen weiteren Roman, der von einer solchen Begegnung möglicher Verwandter handelt.

Nach einigen weiteren Inhalts- und Verständnisfragen der Schüler, die der Autor zufriedenstellend beantworten konnte, endete die Zeit auch schon und für die Schüler und Schülerinnen der Ellentalgymnasien ging es zurück in die Klassen zum regulären Unterricht.

von Stella Karapanagiotidis, J1

Florian Faust

Am 24. Januar 2020 fand erneut die Aktion "Gesundes Frühstück" statt. Ein Dank geht an alle Helfer!

Florian Faust

„Sollen die Anwendungsgebiete und der Einsatz von Robotern in der Pflege erweitert werden?“ So lautete das Thema der Altersklasse I und II beim diesjährigen Schulwettbewerb von „Jugend debattiert“ an den Ellentalgymnasien am 24. Januar 2020. Ziel der Debattierenden war es nicht nur, als Anwälte ihre Position zu verteidigen, sondern sich darüber hinaus auch für die Teilnahme am Regionalwettbewerb zu qualifizieren, der in diesem Jahr am Stromberg-Gymnasium in Vaihingen an der Enz stattfinden wird.

Für die Altersklasse I (Mittelstufe) setzen sich in einer hitzigen und spannenden Debatte Timo Mahl und Fabian Mahl durch. In der Altersklasse II (Oberstufe) belegten Anna Leven und Regina Kocsis die ersten beiden Plätze, dahinter folgt Johanna Aymar.

Zentrale Argumente der Befürworter drehten sich um die Vorzüge der Roboter, die unter anderem zu einer besseren Pflege und der Entlastung des Pflegepersonals und der pflegenden Angehörigen führen würden. Diesen gegenüber standen die Fragen nach den Kosten, der technischen Zuverlässigkeit Pflegeroboter und, ob sich hilfsbedürftige Menschen überhaupt von einer Maschine pflegen lassen möchten.

Debattiert wird zu viert in Zweierteams gegeneinander nach festen Regeln. Ein Team übernimmt die Befürworter-, das zweite die Kritikerseite. In einer Eröffnungsrunde beantwortet jeder Teilnehmer die Streitfrage aus Sicht seiner Position, bevor in einer zwölf Minuten langen freien Aussprache  Argumente im Wechsel von pro und contra ergänzt, präzisiert und hinterfragt werden. In der Schlussrunde hat jeder Teilnehmer nochmals Zeit, seine Haltung zur Streitfrage mit den für ihn wichtigsten Gründen zu unterstreichen.

„In einer Demokratie kommt es darauf an, sich eine Meinung zu bilden, kritische Fragen zu stellen und sich auf eine faire und sachliche Art mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Dies ist ein wesentliches Anliegend von 'Jugend debattiert', das den Wettbewerb für jeden Teilnehmer zu einem Gewinn und auch für die Schule so ungemein wertvoll macht“, so Maja Abrahams, Schulkoordinatorin des Wettbewerbs an den Ellentalgymnasien.

Jugend debattiert ist ein in ganz Deutschland ausgerichteter Schülerwettbewerb, der auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird. Träger und Förderer sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung,  Kooperationspartner die Kultusministerkonferenz und die Kultusministerien der Länder. Der Wettbewerb findet seit 2002 statt und ist das größte privat-öffentlich finanzierte Projekt zur politischen Bildung in Deutschland.

Die beiden Erstplatzierten aus jeder Altersklasse der Regionalfinale treten beim Landesfinale in Stuttgart an, um sich im Idealfall für die bundesweite Endrunde des Wettbewerbs in Berlin zu qualifizieren.

 

Foto Altersklasse I (AKI): Timo Mahl und Fabian Mahl (von links nach rechts)

Foto Altersklasse II (AKII): Regina Kocsis und Anna Leven (von links nach rechts)

 

 

Florian Faust
"Kapitalisten" und "Team Kraus" erfolgreich

Am 24.1.2020 fand an den Ellentalgymnasien die Preisverleihung an zwei erfolgreiche Schülerteams statt, die beim Planspiel Börse der Kreissparkasse Ludwigsburg den 1. Platz (Planspiel Börse) und den 2. Platz (Planspiel Börse: Nachhaltigkeitsbereich) erreicht haben. Bei der Siegerehrung überreichte Filialdirektor Matthias Miksch dem „Team Kraus“ und der Spielgruppe „Kapitalismus", wie die Schüler ihre Gruppen genannt hatten, Preisgelder von insgesamt über 800 Euro. Die Spielgruppe „Kapitalismus“ erreichte darüber hinaus landesweit von 2387 Gruppen den 2. Platz beim Planspiel Börse.

Beim Planspiel Börse handelt es sich um einen Online-Wettbewerb, bei dem den Schüler ein virtuelles Kapital zur Verfügung gestellt wurde. Mit diesem handelten sie über elf Wochen mit den Kursen realer Börsenplätze, um das Anfangskapital möglichst zu vermehren. Bei diesem simulierten Wertpapierhandel lernen die Schüler auf spielerische Art wirtschaftliche Grundkenntnisse und Börsenwissen.