Florian Faust
Die Studienbotschafter an den Ellentalgymnasien Bietigheim-Bissingen

Am 23. Februar 2020 besuchten die Studienbotschafter die Jahrgangsstufe 1 der Ellentalgymnasien, die im Namen des Wissenschaftsministeriums angehenden Abiturienten bei einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens helfen sollen. Da die eigene Schulzeit der Studenten noch nicht so lange her ist und sie die Lebenssituation der  anwesenden Elftklässler gut kennen, fallen deren Erfahrungen und Tipps natürlich besonders ins Gewicht.

Informiert wurde zunächst im Rahmen einer Eröffnungsvortrags in der Aula über die wichtigsten Themen wie Hochschularten, Anmeldung zum Studium oder Bewerbungsfristen. Allerdings erzählten die Studenten auch von Umwegen bei der eigenen Studienwahl, von „Fehlgriffen“ oder Hürden bei der Bewerbung und machten so anschaulich, dass der Weg zum Wunschberuf nicht immer geradeaus geht. Darüber hinaus bot sich die Gelegenheit, auch Fragen zum Alltag eines Studenten oder Auszubildenden zu stellen. Wie viel Geld braucht man  monatlich? Wie anstrengend ist ein Studium? Bleibt noch Zeit, um auf Partys zu gehen? Und wie finanziert man sein Leben? Im Anschluss hatten die Kursstufenschüler Zeit, in Kleingruppen die Experten einzeln zu befragen und gezielte Informationen  zu verschiedenen Studiengängen zu erhalten.

 „Wir schätzen den jährlichen Besuch der Studien- und Ausbildungsbotschafter sehr und haben bislang ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Sie sind eine wichtige Ergänzung zu anderen Informationsveranstaltungen, weil hier junge Erwachsene aus ihrer aktuellen Erfahrungswelt  berichten, die genau um die Sorgen und Bedürfnisse der Schüler wissen“, so Simone Breier, Koordinatorin  der Studien- und Berufsorientierung an den Ellentalgymnasien.

Auch Anastasija Mitanoska aus der Jahrgangsstufe 1 sieht das so: „Der Besuch der Studienbotschafter war eine tolle Möglichkeit. Vor allem die Informationen zum dualen Studium waren mir neu.“ Ihr pflichtete ihre Mitschülerin Olida Gökmen bei. „Dass es Stipendien nicht nur für Leute mit sehr guten Noten gibt, fand ich sehr interessant“, so die 18-Jährige.

Florian Faust

Die Gesangsklasse 7c sang unter der Leitung ihrer Lehrerin Katharina Hartlieb am Samstag, den 14.12.2019, auf dem Bietigheimer Sternlesmarkt Weihnachtslieder. Dabei sammelten die Schülerinnen und Schüler Spenden für die Deutsche Kinderkrebshilfe.

Innerhalb einer guten halben Stunde erwärmten die Schülerinnen und Schüler mit zwölf ausgewählten Stücken die Herzen der Zuschauer. Mit der Professionalität gestandener Chöre trugen die Sängerinnen und Sänger die Lieder ein-, zwei- und teilweise sogar dreistimmig vor. Die Liedauswahl hielt für jeden Geschmack etwas bereit: von klassischen Kirchenliedern („Maria durch ein Dornwald ging“), über angelsächsische Einflüsse („Carol of the Bells“), … bis hin zu modernen Popliedern wie „Last Christmas“. Bei den letzten beiden Stücken wirkte außerdem die Querflötistin Carolin Scherl (J1) mit, deren Professionalität sich u.a. darin zeigte, dass sie trotz weggewehter Notenblätter souverän weiterspielte. Die 7c vermochte es nicht nur, die eigenen Eltern in Stimmung zu versetzen, sondern auch andere Weihnachtsmarktbesucher zeigten sich beseelt von der musikalisch hochwertigen Darbietung. Das Publikum war begeistert und forderte am Ende sogar noch eine Zugabe.

Die Resonanz des Auftritts lässt sich sicherlich auch an der Summe der gesammelten Spendengelder messen: Insgesamt wurden 400€ für die Deutsche Kinderkrebshilfe gespendet.

Stephan Papp

...konnten auch in diesem Jahr unsere 5ten Klassen mit in ihren Schulalltag nehmen. Sie besuchten das Stück „Gips oder wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“ (Anna Woltz/Grete Pagan), gespielt von der Jungen Württembergischen Landesbühnen Esslingen am 25.11.2019 im Kronenzentrum. Umrahmt wurde der Besuch der Aufführung von theaterpädagogischer Vor- und Nachbereitung in der Schule.

So berichten die Schüler und Schülerinnen selbst über das Theatererlebnis.

„Ich fand das Theater sehr spannend. Meine Lieblingsfigur ist Fitz. Außerdem fand ich die Rollenverteilung gut, denn es waren fünf Schauspieler, aber 10-11 Rollen.“ (Celina)

„Die Geräusche waren realistisch. Es war etwas übertrieben, dadurch aber witzig.“ (Maximilian) „Das Theater war cool, lustig und übertrieben. Es hat einen fast mitspielen lassen wollen. Die Bühnentechnik war sehr gut gemacht, aber es war doof, dass man gesehen hat, wie sie sich umgezogen haben.“ (Jannik)

„Ich fand schön, dass 5 Schauspieler 10 Personen gespielt haben. Ich fand auch noch schön, dass es auch ein bisschen lustig war.“ (Rüveyda)

„Ich fand es sehr gut. Denn sie haben es auch nicht langweilig geschauspielert. Und ich fand es gut, dass man auch ein wenig Blut gesehen hat.“ (Joshua)

Im Stück geht es um Eifersucht in der Familie, Groll gegen die Eltern, Schuldgefühle, aber auch entstehende Freundschaften und die Übernahme von Verantwortung für Schwächere – normale Konflikte, die in „Gips“ in einer liebenswert absurden und doch ganz alltäglichen Krankenhausumgebung spielen. In den Wochen vor und nach der Aufführung wurden in den Klassen unter Leitung der Theaterpädagogin Regina Peter die Inhalte des Stückes und die Charaktere erarbeitet und nachvollzogen.

Rasant, humorvoll und mit viel Körpereinsatz, aber auch empathisch und konzentriert widmeten sich die Schülerinnen und Schüler den Themen des Theaterstücks (siehe Fotos). Vielen Dank an die Stadt Bietigheim-Bissingen, die uns diesen tollen Rahmen für das Theatererlebnis ermöglicht.

Gast

Das Bläserensemble unter Leitung von Michaela Hiry eröffnete mit einer feierlichen Sarabande und einer beschwingten Ecossaise das Weihnachtskonzert in der voll besetzten Stadtkirche in Bietigheim-Bissingen. In der darauffolgenden Ansprache bezog sich Schulleiter Lutz Kretschmer auf die uns allen bekannte Weihnachtsgeschichte und griff Quirinius, den Statthalter von Syrien, heraus, der an seine Zeitgenossen appellierte, sie sollten sich nicht verlieren. Und auch wir sollten uns nicht  im vorweihnachtlichen Stress verlieren, forderte Lutz Kretschmer auf. Weiter ging es international mit den Gesangsklassen 5A und B unter Leitung von Ina Sproll, die mit ihren glockenhellen Stimmen den „Banaha-Kanon“, „Dormi, Dormi“ sowie „Heaven is a wonderful place“ vortrugen.

Danach  erklang „Carol of the Bells“. Auf das getragene „Deck the Hall with Good King Wenceslas“ folgte das beschwingte „Christmas Fiddlers on theHousetop“. Corinna Zimmermann begleitete dabei die Streicher der Klassen 6S und 7S  am Klavier, Kerstin Seidler dirigierte und Ruth Ritter von der Musikschule Bietigheim-Bissingen unterstützte die Schülerinnen und Schüler mit der Geige.

Ihr musikalisches Debüt gab auch die Gesangsklasse 5C mit ihrer Lehrerin Katharina Hartlieb mit den Liedern „Tannenbäume weit und breit“, „Jingle Bells“ und This little Light“ eingeübt.

Die zehn Sängerinnen des Chores 7 bis 12 trugen den Kanon „Come und blow, Winterwind“. Darauf folgte das bekannte Weihnachtslied „Maria durch ein Dornwald ging“. Weiter ging es mit dem Klassiker „Mary’s Boychild“, bei dem die Ensemblemitglieder gefühlvolle Soloeinlagen darbrachten. Höhepunkt ihres Repertoires war aber der „Adventsjodler“. Abschließend sang der Chor unter Leitung von Ina Sproll noch den Evergreen „Rudolph the rednosed Reindeer“.

Den Abschluss des Weihnachtskonzerts machte wieder das Bläserensemble, unterstützt durch das Orchester (Leitung Corinna Zimmermann). Ihr Repertoire umfasste Bachs „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, Humperdincks Vorspiel zu „Hänsel und Gretel“ sowie Andersons „Sleigh Ride“.

In diesem Jahr gab es noch einen außermusikalischen Höhepunkt. Mit den Worten „Weihnachten heißt auch an andere denken“ überreichte Schulleiterin Nicole Stockmann Johannes Schockenhoff von der Bietigheim-Bissinger Tafel, Michael Friedmann von der Kinder- und Jugendtrauerarbeit der Ökumenischen Hospizinitiative sowie Cora Wolpert von der Initiative „Altstadtnachbarn“ der Lebenshilfe Ludwigsburg e.V. einen symbolischen Scheck über jeweils 3295,93€. Ihren besonderen Dank richtete Nicole Stockmann dabei an die Lehrer Ulrike Wallisch und Alexander Langenohl, die dieses Projekt mit sehr großem Engagement gemeistert haben.

Mit dem gemeinsamen Schlusslied „Adeste Fideles endete ein kurzweiliger, aber auch besinnlicher Abend, der hoffentlich noch etwas nachwirkt: „Verliert euch nicht!“

Florian Faust

Ella Steinbach und Alissa Ben Salah sind Siegerinnen des Schulentscheids der Gymnasien im Ellental I und II.

Die beiden Schülerinnen setzten sich in Schulfinale gegen insgesamt neun Herausforderer aus den sechsten Klassen der Ellentalgymnasien durch. Ella las aus dem Buch „Survival. Verloren am Amazonas“ von Andreas Schlüter vor, Alissa aus „Mathilda und das Geheimnis der Buchwandler“ von Anna James.

Gewinner sind auf jeden Fall alle, die in der letzten Runde angetreten sind. Schließlich hatten sie alle zuvor bereits in ihren Klassen den Klassenwettbewerb gewonnen und dabei gezeigt, dass sie ihre Texte hervorragend lesen und interpretieren konnten.

Bereits im Vorfeld wurde fleißig geübt und um die Wette gelesen, um optimal vorbereitet zu sein. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörerinnen und Zuhörer zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg. Alle Schulsiegerinnen und Schulsieger qualifizieren sich für den Stadt- bzw. Kreisentscheid.

Bundesweit lesen jedes Jahr rund. 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands.

 

 

Florian Faust

Notar Sebastian Mensch aus Ludwigsburg unterstützt seit November 2019 als Zeitungspate die Bibliothek der Ellentalgymnasien für ein Jahr lang mit zwei Abonnements der Ludwigsburger Kreiszeitung.  Hierdurch soll es mehr Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, auf zuverlässige und seriöse Informationen zuzugreifen und sich über Aktuelles aus Politik, Wirtschaft, Kultur und natürlich auch Sport zu informieren.

„Die Bibliothek war schon immer ein zentraler Ort an unseren Gymnasien. Dank dieses hervorragenden Angebots wird hier sicherlich in Zukunft nicht nur mehr Zeitung gelesen, sondern auch darüber gesprochen. Denn nur durch die Zeitung bekommt man einen Überblick über alle Themen und vor allem darüber, was in der Region passiert“, sagt Schulleiter Lutz Kretschmer beim Besuch des Zeitungspaten Sebastian Mensch an den Ellentalgymnasien.

Die Zeitung soll nicht nur zum Deutschunterricht gehören, sondern auch zum Alltag junger Menschen. Denn in Zeiten von Fake News ist es wichtig, an gut recherchierte Informationen zu gelangen und sich regelmäßig mit zentralen Themen kritisch auseinanderzusetzen. Dies wird in Zukunft durch das Leseförderungsprojekts „Zeitungspate“ der Ludwigsburger Kreiszeitung noch einfacher möglich sein.

Die Ellentalgymnasien danken Herrn Mensch für sein Engagement!

Florian Faust

Am 29.11. unterzeichneten Schulleiter aus Bietigheim-Bissingen, darunter auch Nicole Stockmann und Lutz Kretschmer von den Ellentalgymnasien, die Kooperation „Schule + Sport“.

Diese Kooperation ermöglicht es jungen Spitzensportlern der beiden Sportvereine SG BBM Bietigheim (Handball) und SC Bietigheim-Bissingen Steelers (Eishockey), intensiver am Training teilzunehmen und dennoch weiterhin die Ellentalgymnasien zu besuchen. „Unsere jungen Sportler leisten sehr viel wir unterstützen sie gerne. Auf die Weiterführung der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Sportvereinen freuen wir uns!“, betonte Nicole Stockmann.

Die Kooperation bietet Vorteile für alle Schülerinnen und Schüler der Ellentalgymnasien. So fand in den vergangenen Wochen im Rahmen des Sportunterrichts Handballtraining durch Profis des SG BBM Bietigheim statt. Neben Autogrammkarten gab es auch Freikarten für das Handballbundesligaspiel gegen Gummersbach. Daneben haben sich die Ellentalgymnasien auch wieder an der Aktion ‚School meets Steelers‘ beteiligt. Alle Teilnehmer aus der Schule durften ein spannendes Spiel miterleben und waren bei den Aktionen rund um das Spiel äußerst erfolgreich.

administrator

Beim jährlichen Berufsinformationsabend an den Ellentalgymnasien Bietigheim-Bissingen am 11. November 2019 stellten Experten den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1 die Vielfalt der Berufswelt vor. Rund 20 Referenten aus unterschiedlichen Berufszweigen gaben den rund 130 Schülerinnen und Schülern der elften Klassen Auskunft über ihre Tätigkeitsfelder, ihren Werdegang und mögliche Stolpersteine bei der Studien- und Berufswahl.

„Wie finde ich meinen ‚Traumberuf‘ in einer dynamischen Welt?“ So lautete der Titel des Auftaktvortages, mit dem Herr Professor Jürgen Wrede von der Hochschule Pforzheim den Abend eröffnete. Wrede gab hierin den Schülern als besonderen Tipp für die anstehende Studien- und Berufswahl folgenden Ratschlag: „Folgt euren Begabungen und Interessen. Alles andere verändert sich im Laufe des Lebens.“ Um diese zu erkennen und zu ergründen, sei es jedoch unabdingbar, sich vielfältig zu informieren. Damit war das Ziel des Abends klar formuliert. Hierfür standen den Schülerinnen und Schülern 21 Referenten aus den Bereichen Industrie, Handwerk, öffentlicher Dienst und der selbstständigen Berufen zur Verfügung. Der Abend ist Teil der umfangreichen Studien- und Berufsorientierung an den Ellentalgymnasien. Seit dem letzten Jahr ist der zuvor als freiwilliges Angebot veranstaltete Berufsinformationsabend verpflichtend für die Jahrgangsstufe 1. Neben der Veranstaltung bieten die Ellentalgymnasien ein umfangreiches Angebot zur Berufsorientierung an. Hierzu gehören außer dem BOGY-Praktikum auch die Möglichkeit, an einem Training zur Berufs- und Studienorientierung (BEST) teilzunehmen. Darüber hinaus reflektieren die angehenden Abiturienten vielfach ihre Fähigkeiten und Interessen und recherchieren Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten, um letzten Endes eine möglichst gute Entscheidung für ihren beruflichen Werdegang treffen zu können.

administrator

Die Arbeitsgemeinschaft Radschulwegplan hat am Samstag, dem 9. November 2019, zusammen mit allen Schulen in Bietigheim-Bissingen sowie der Stadtverwaltung die Ergebnisse der Schülerbefragung über die Radschulwege und deren Problemstellen ausgewertet. In diesem Workshop wurden bereits grobe Entwürfe der neuen Radschulwegpläne erstellt. Diese werden nun weiter verfeinert und weiterentwickelt. Ziel ist es, dass die neuen Radschulwegpläne vor Beginn des Schuljahres 2020/21 veröffentlicht sind.

Florian Faust

Am 4. November 2019 bildeten sich Kollegium, Schüler- und Elternvertreter der Ellentalgymnasien in neuen Medien fort. Damit machten die Schulen einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft.

 „Die Welt wird künftig deutlich pluraler, deutlich mehr online und transparent. Anpassungsfähigkeit, Zusammenarbeit und Kollaboration sind unter anderem Schlüsselqualifikationen des tiefgreifenden und rasanten Wandels, der nicht allein aus der Anwendung digitaler Fachkompetenz bestehen wird“, betonte im Auftaktvortrag Dirk Nees, Digitalisierungsexperte und Change Coach.

Umso wichtiger war es für die Ellentalgymnasien, sich als Schulen rechtzeitig mit diesen Prozessen auseinanderzusetzen und sie zu reflektieren. Die Entwicklungen der letzten Jahre sollen gezielt für den Unterricht eingesetzt werden,  um mehr Vielfalt und Individualisierung, aber auch kritische Auseinandersetzung zu ermöglichen.

Neben hausinternen Lehrkräften und der Schulbibliothekarin Astrid Vetter gestalteten zahlreiche externe Experten Workshops rund um das Thema Digitalisierung. Besonders für Lehrerinnen und Lehrer bieten sich nun neue Ansätze, Unterrichtsinhalte zu vermitteln und die medialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen und zu fördern. Unterricht auf dem neuesten Stand der Technik und den damit verbundenen didaktischen Möglichkeiten soll so bald zum Alltag an den Schulen gehören. Inhalte der Workshops waren unter anderem Gamification im Unterricht zur Übung, Wiederholung und Differenzierung oder auch der didaktische Einsatz und die Erstellung von Videos mit Apps wie iMovie oder Explain Everything. Zeitgleich fand für die Eltern und Schüler ein Vortrag der Polizei zum Thema „Jugendmedienschutz“ statt. Außerdem gestalteten die Schülermedienmentoren Workshops zu den Themen Programmierung mit Scratch, Erstellung von Websites, Podcasts und Filmtrailern, Fotographie sowie Powerpoint. Auch hier zeigte sich deutlich, dass Digitalisierung an den Ellentalgymnasien als ein Projekt der gesamten Schulgemeinschaft zu verstehen ist.

 

administrator

Den Anfang gestaltete Mina Boronka (5T) mit dem kleinen aber feinen Menuett aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach, das Mina auf dem Flügle vortrug. Lina Daub (5B) spielt gleich zwei Instrumente und ein ganzes Set an Stücken: "Star of county Down", "Sauteuse" und "Bianco Fiore" sind drei irisch angehauchte Titel, die sie alleine mit der Sopranblockflöte intonierte, im Duett mit Karnika Mukherjee (5B) klangen die synkopische "Hexe Wackelzahn" und "Down by the Sally Gardens". Da Lina aber auch Altsaxophon bläst, gab sie noch den funkigen Titel "Havanna" zum besten.

Gleich zwei selbstkomponierte Stücke trugen Cassandra Kirner und Savannah Reed (7C)vor: Als Gesangsduett, begleitet von Musiklehrerin Katharina Hartlieb (Gitarre), klang die schön gestaltete Popballade "Stay here", Savannah spielt auch Klavier und am liebsten eigene Kompositionen: "Vergangenheit" nennt sie ihr melancholisches Klavierwerk. Wir wünschen ihr dafür auf jeden Fall viel "Zukunft"! Den Teil der Schülerinnen aus der Unterstufe rundete Diana Wald (6S) mit dem mit Verve gesungenen Titel "Someone you loved" ab, bravo bis dahin!

Der zweite Teil des Vortragsabends gehörte Ensembles und Instrumentalisten, die sich am Wettbewerb "Jugend musiziert" beteiligen und das Podium nutzen, um den Stand der Vorbereitung auszuloten und Aufführungspraxis zu sammeln: Marlene Thinnes (10U, Querflöte), Aileen Stroda (10U, Klarinette) und Jette Schwarz (Altsaxophon, a.G.) führten für das Trio das Trio op.32 von Caspar Kummer auf, ein Satz im romantischen Serenadenstil. Als Klarinettentrio agieren Annika Kurtz (9B), Era Alikaj und Phillipa Strasser (beide a.G.) mit einem ambitionierten Programm: dem Trio des Romantikers Johann Friedrich Hummel und dem sportlichen Allegretto aus "Woodwind Revels" von R.M. Endresen. Beide Trios haben sich für die JuMu-Vorbereitung neu zusammengefunden und ihr Programm zum ersten Mal vor Publikum gespielt. Da ist es ein sehr guter Stand, wenn das Programm im Oktober "steht" und die Zeit bis zum Regionalwettbewerb im Februar genutzt werden kann, um sich weiter aufeinander einzuspielen und in immer neuen Runden am Feinschliff zu arbeiten. Schon länger spielt das Querflötenquartett Anna Sadlowski, Carolin Scherl (beide J1), Lucia Prskalo (9B) und Fatlinda Caciu (10C) zusammen und präsentiert gekonnt das virtuose Scherzo aus dem Flötenquartett von Friedrich Kuhlau. Allen drei Ensembles wünschen wir weiter eine gute Vorbereitung und viel Erfolg beim Wettbewerb!

Als kleine Zwischenmusik gab es einen ungewöhnlichen Beitrag der Musikfachschaft: Katharina Hartlieb hat sich in der letzten Zeit mit der "singenden Säge" befasst, begleitet von Heike Benecke klang der Schwan aus dem "Karneval der Tiere" in esotärischer Klangfarbe, aber auch tierisch intonationssicher.

Einen "alter" JuMu-Beitrag ist die "Ungarische Rhapsodie" von Franz Liszt, vorgetragen von Henning Dong (9A) und Alexander Schütz (10C). Das Kavierduo trägt das hochvirtuose Werk routiniert und vollkommen entspannt vor, weil sie es im letzten Jahr bereits bis in den Bundeswettbewerb geschafft haben, herzlichen Glückwunsch dazu! Von Heike Benecke, die durch das Programm führte, wurde Alexander geehrt, weil er seit der 5. Klasse jedes Jahr einen Beitrag zum Herbstkonzert geleistet hat - dafür vielen Dank - und zwei stehen ja noch aus ;-) Dem Abschluss des Programms gestaltete Manami Kaiser (J1) mit Claude Debyussys "Arabesque", ein sehr schönes Hörerlebnis der Nachklanf für den Heimweg.

Ein besonderer Dank geht an Heike Benecke und die Musikfachschaft für die Organisation, Hr. Rappoldt für das Herrichten der Aula und natürlich auch Tim Rödiger (10C), der sich nebenher um die Beleuchtung kümmert und vor allem auch Fotos für das Jahrbuch macht - die Blumen auf dem Abschlussfoto wurden von Thabea Seitel gespendet, auch dafür herzlichen Dank!

Florian Faust

Year nine spent a week in England (… and someteachersjoinedthem as well)

When 127 students and 8 teachersmet at 4.30 ante (!) meridiemright in front of our schoolsomeof themwere still a littledozy. There was also excitementthough. Brighton – what would it be like?

Beingsavelybussedto Calais harbour,we left the continent at 4.15 pm sharp.What a nice piece of scheduling! On the ferryto Dovermost students were enjoying the fresh air, gazing at the famouscliffs – which actuallywere very, very white.

Some of us also turned a littlepalewhengoingthroughpassport control. Wouldeveryone be allowed to enter the famousisland? Yes. Even the teachers were allowed to enter the British island. Border control can’t be that strict, after all.

Contrary toterrifyingrumorsour host parentsturned out to lookquiteanthropomorphic. And they were reallyfriendly,too. What a piece of luck!

What did we do during our homestay? Well, this needs to be summarised. On our first day we got to know something about Brighton’s history as a spatown.We learned that George IV loved the heady lifestyle of Brighton, had a disastrousmarriage (poorfellow) and built the rather extravagant Royal Pavillion (poor but rich fellow). We also had to do a quiz about Brighton. Actually, the quizturned out to be fun and we evendared to askutterly foreign English people for someinformation – in English!

The following day we went to London, where we went on a guided bus tour. Our guide was quite funny and informed us about Brexit (he certainlydidn’t like it) and its possibleconsequences. We alsosaw many famoussights, such as Westminster Abbey (old), Tower Bridge (old) and many other well-known buildings (also old). In the afternoon we had an option of three different museums. The Natural History Museum (Darwin!), the Science Museum (Natural science at its best plusreal skeletons!) and the Victoria and Albert Museum (You like art and design? This is your place!).

The dayafter, we aimedreally high. This is why we went up Spinneker Tower in Portsmouth. The tower is 170 meters high and offers a fantasticview. We were lucky to have fantasticvisibility. After that we went to see the HMS Victory, awoodenbattleship on which Lord Nelson fought the famous battle at Trafalgar in 1805. Nelson won the battle but gotseverelywounded and lost his life (Some of us actuallysaw Nelson’s blood stainedtrousers two days later at the Maritime Museum in Kensington).

There must have been many battlesin British history. The next day our bus took us to Hastings, whereanotherfamous battle hadtaken place many, many years ago. We experiencedsomethingcompletely different though, a ratherexentricteaceremony.A funny woman, who talked in a high pitched voice,taught us how to eatsconeswith clottedcream and how to drinkteacorrectly. We reallyhada good laugh and enjoyedourselves(and the scones, of course)!

Not surprisingly, we were quitesadwhen(after a final boat cruise on the river Themse) we entered our bus for the last time on the following day. At first we thought that someone had to be left behind, becausethe hugepacks of crisps Mr Kronberger hadboughttook upso much space. Up to this day, however, no one knows how he made enoughcrispsdisappearwithinseconds to allow all passengers to find a comfortableseat.He certainly is a crispsmagician! Thanks to our excellent bus drivers, we arrived15 hours later,tired, but save and sound at exactlywhere we had left one week before. So what can we say about Brighton and all the other places we hadbeen to? Well, they hadbeenabsolutelyworth it! You shoulddefinitely go there for yourself.

Thanks very much to our host parents and to all the teachers who made this trip possible: Mrs Hommel, Mrs Kimmich, Mrs Klein, Mrs Spann, Mr Frank, Mr Hartmann, Mr Kronberger, Mr Neyheusel.