Florian Faust

Am 24. Mai fand in der Schulküche das Kochduell zwischen der Kochgruppe 9B und der Kochgrupp 7S statt. Alle, die nicht dabei waren, können hier im Video denn spannenden Wettbewerb nachverfolgen!

Florian Faust

Die rasante Digitalisierung und die zunehmende Komplexität der Welt wirken sich auch auf Lernen und Bildung aus. Aus diesem Grund nahmen die Gymnasien im Ellental mit Deeper Learning Mitte Juni einen neuen, modernen Zugang zum Lernen im 21. Jahrhundert genauer in den Blick.

Hierzu war Professor Dr. Anne Sliwka von der Universität Heidelberg eingeladen, eine der führenden Expertinnen für Deeper Learning in Deutschland. Per Livestream vermittelte sie den Kollegien in der gut besuchten Aule der Schulen einen Überblick über das Konzept und stellte Praxisbeispiele vor, wie Deeper learning bereits heute in Schulen auf der ganzen Welt eingesetzt wird. Schließlich ist die Pädagogik des Deeper Learning eine der Möglichkeiten, mit denen Lernende sich Wissen aneignen und sich mit diesem tiefgreifend auseinandersetzen können. Die Lernarrangements von Deeper Learning verknüpfen hierzu Wissensaneignung und kreatives Problemlösen. So erwerben Lernende wesentliche Kompetenzen für die digitale Wissensgesellschaft und das Berufsleben des 21. Jahrhunderts.

Schule muss und wird sich im 21. Jahrhundert verändern. Denn sie muss mit den Veränderungen in der Welt Schritt halten, und die vollzieht sich rasch. Deshalb bleiben die Ellentalgymnasien dran und werfen regelmäßig einen Blick darauf, was sich in der Bildungsforschung tut und was sich für die Schüler*innen übernehmen lässt, um sie für die Zukunft vorzubereiten.

Für Deeper learning ist dies bereits in einem ersten Schritt geschehen. Als eine von acht Pilotschulen für Deeper Learning haben die Gymnasien im Ellental erste Erfahrungen mit dieser neuen Lern- und Lehrform gesammelt. So erarbeitete im Schuljahr 2022/23 der Seminarkurs „Climate Change Conference“ auf diesem ganz neuen Weg Kursarbeiten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://deutsches-schulportal.de/unterricht/wie-eine-schule-deeper-learning-erprobt/

Florian Faust

Das Team N, die Nachhaltigkeits AG der Ellentalgymnasien, ist beim Sommerfest des Café MITeinander mit einem Buffet aus geretteten Lebensmitteln, einem Infostand zum Thema Lebensmittelwertschätzung und einem Brezelchip-Workshop dabei. 

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Florian Faust

Am 23. Mai fand zum achten Mal an den Ellentalgymnasien die DKMS-
Registrieraktion der SMV statt. Dieses Jahr registrierten sich 47
Schülerinnen und Schüler der J1 und J2 durch einen Wangenabstrich -
mehr als im vergangenen Jahr. Ab 17 Jahren besteht die Möglichkeit, sich zu registrieren, ab 18 Jahren kann man dann auch spenden. Ein Dank gilt
allen Helfern, die an diesem Tag geholfen haben, dass alles reibungslos funktioniert.
Beim Schulfest am 19. Juli wird es – wie schon im letzten Jahr – wieder
eine vom Elternbeirat organisierte Tombola zu Gunsten der DKMS geben.


Vivien (J2) und Timo Schlegel (10t)

Florian Faust

Nähmaschinen, alte Fahrräder und Handys, gerettete Lebensmittel, Kleider zum Tauschen und mittendrin 150 Schüler*innen der 8. Klassenstufe.

Im Mai war es endlich soweit: es fand der erste Projekttag zum Thema Nachhaltigkeit an den Ellentalgymnasien statt. Zentrales Anliegen des Projekttages war es, die Jugendlichen für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten zu geben, was sie selbst in ihrem Alltag für besseren Klimaschutz tun können.

Eröffnet wurde der Tag durch eine gemeinsame Begrüßung in der Aula von Nicole Stockmann, Schulleiterin des Gymnasium I, und Julia Solar, Klimamanagerin der Stadt Bietigheim-Bissingen. Beide betonten hierbei gegenüber den Schüler*innen, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist. Im Anschluss fanden insgesamt 12 Workshops statt, die die Schüler*innen nach Interesse wählen konnten. In diesen teilten externe Referent*innen ihr Know-How mit den Jugendlichen und ließen sie nicht zuletzt auch selbst aktiv werden. 

Unter anderem zeigten die Auszubildenden der Modeschule Feuerbach den Schüler*innen, wie man aus alten Kleidungsstücken ganz neue und moderne machen kann. Im Repair-Café konnten alte elektronische Geräte oder marode Fahrräder wieder zum Laufen gebracht werden. Wie man Dinge richtig entsorgt, erklärte Anja Schilling von der AVL. Und was man eigentlich unter „virtuellem Wasser“ versteht, konnten die Jugendlichen bei Ehrenamtlichen von Viva con Agua an unterschiedlichen Stationen entdecken. 

Einige Schüler*innen schafften es sogar, ein Escape Game zum Klimaschutz zu lösen und rechtzeitig „auszubrechen“. Damit die Insekten nicht ausbrechen müssen, bauten einige Schüler*innen mit Frau Wonner im Schulgarten ein Insektenhotel und durften Honig verkosten. Andere lernten, was foodsaven und foodsharing bedeutet und was man so alles aus geretteten Lebensmitteln zaubern kann, oder konnten erfahren, was es heißt, arm oder sogar obdachlos zu sein. Dazu berichtete das Team der Stuttgarter „FairTeiler“-Aktion „Harrys Bude“ um Harry Pfau von ihren Erfahrungen und Ideen. 

Unter großem Applaus und Fangesängen der 8. Klässler*innen wurden die Referent*innen am Ende des Vormittags in der Aula verabschiedet und zentrale Erkenntnisse und Aha-Momente des Tages gesammelt. 

Organisiert wurde der Tag von den fünf Lehrerinnen. Sabine Fessler, Sarah Grau, Jasmin Hommel, Pia Oberste-Lehn und Ann-Kathrin Riethmüller setzen sich seit einem Jahr für dieses Thema an der Schule ein. Auch einige Schüler*innen der Nachhaltigkeits-AG unterstützten die Lehrkräfte tatkräftig, dass der Projekttag gelingen konnte. Schließlich hoffen alle, dass er im nächsten Jahr wiederholt werden kann.

Florian Faust

Mit einem Zitat des berühmten Schriftstellers Janosch zur Kunst begrüßte Nicole Stockmann, Schulleiterin des Hauses 1, die zahlreichen musikinteressierten Zuhörer*innen in der vollbesetzten Aula der Ellentalgymnasien. Kunst sei eine Möglichkeit, Kreativität auszuleben. Und viel Kreativität bewiesen sowohl die Schüler*innen als auch die Lehrer*innen in dem fast 90 minütigen Konzert.

Die U15 Bigband unter Leitung von Alexander Wolpert eröffnete mit Steep & Deep den Abend. Herausragend bei dieser Darbietung war das Saxophon-Solo von Hendrik Börsing. Schwungvoll weiter ging es mit dem Swing-Stück That’s how we roll, bei dem Klara Veigel mit ihrem Altsaxophon ein großartiges Solo darbot. Die Bigband beendete ihren Auftritt mit dem Rockklassiker Any way vou want it von Journey und hier begeisterte Anton Schaff mit seinem Trompetensolo die Zuhörer*innen. Danach betraten die „Piratinnen“ des Unterstufenorchesters (Leitung Corinna Zimmermann) die Bühne und ließen das Publikum mit dem Song He’s a piratein das abenteuerliche Leben des Piraten Jack Sparrow eintauchen. Danach folgte der allseits beliebte und bekannte Seemann-Shanty Wellerman.

Mit ihren klaren, hohen Stimmen stimmten die Schüler*innen des Unterstufenchors (Leitung Heike Wörnle) Caravan of love an.

Schwungvoller wurde es mit den beiden Kanons Come on und Feel the rhythm.

Untermalt von Percussion-Instrumenten und durch das Nachahmen von Tierstimmen fühlten sich die Zuhörer*innen bei In the Jungle tatsächlich in den Dschungel versetzt. Abschluss dieses Beitrages war Hakuna matata, zu deutsch „Es gibt keine Probleme oder Schwierigkeiten“, aus dem bekannten Disney Film König der Löwen.

Nach den beiden getragenen StückenGet the windy spirit und California Dreaming,bei dem die Querflöteneinlage von Forian Scherl hervorstach, ging es rockiger zu.Der Popchor der Ellentalgymnasien unter Leitung von Ina Sproll gab einen der wohl bekanntesten Hits der britischen Rockgruppe Queen zum besten: Don’t stop me now.

Von Rock zur Romantik – denn weiter ging es mit Georges Bizets Prélude aus L’Arlésiennesowie der spielerisch anmutenden Farandoleaus der gleichnamigen Orchestersuite. Des Weiteren begeisterten die jungen Künstlerinnen und Künstler des Orchesters (Leitung: Corinna Zimmermann) ihr Publikum noch mit einem schwungvollen Slavischen Tanz (Antonin Dvorak) und mit Musik aus Bernsteins West Side Story, die eine geheimnisvolle, melancholische Atmosphärein der Aula verbreitete.

Zum Abschluss ging es musikalisch mit Liedern aus dem unvergesslichen Film Die Kinder des Monsieur Mathieu wieder zurück nach Frankreich, genauer gesagt in ein Internat für Jungen aus schwierigen Verhältnissen. Vois sur ton chemin undCerf-volant sind die beiden Lieder, die Unterstufenchorund Popchor gemeinsam mit dem Orchester sehr gefühlvoll vorgetragen haben.

Nicht nur der Film veranschaulicht auf beeindruckende Weise, welche Kraft von Musik ausgehen kann, sondern auch das Konzert unserer Musik-AGs. (S. Herrmann)

Florian Faust

Bereits zum wiederholten Male wurde die blaue Couch in der Aula der Ellentalgymnasien aufgestellt.

Unter Moderation von Ralf Litschke, Referatsleiter der Berufliche Qualifizierung in der IHK Bezirkskammer Ludwigsburg, konnten die Schüler*innen der Ellentalgymnasien sich über die duale Ausbildung informieren. Dies geschieht während eines kurzweiligen Bingo-Spiels. Die Jugendlichen stellen ihre Fragen zu bestimmten Begriffen, die im Zusammenhang mit der dualen Ausbildung stehen, und diese werden von echten Fachleuten beantwortet.

So saßen auf der blauen Couch Thomas Dunkle, IHK Ausbildungsberater, sowie die Auzubi-Botschafter Meike Hahn, angehende Industriekauffrau bei der Firma Ziemann Holvrieka in Ludwigsburg, Leon Schulz, der eine Ausbildung mit kooperativem Studium im technischen Bereich bei der Firma Robert Bosch absolviert, und Simon Schuster, der den Beruf des Vermessungstechniker beim Landrastamt Ludwigsburg erlernt. Komplettiert wurde die Runde durch Sandra Wellinger, Ausbildungsleiterin der Firma Helukabel in Hemmingen.

Die vielfältigen Fragen, die von der Bewerbungsphase mit dem erforderlichen Dress-Code über Fragen zur Berufsschule und Arbeitszeiten bis hin zu den Verdienstmöglichkeiten reichten, wurde alle geduldig von der Expert*innen beantwortet.

Sandra Widmeyer, IHK Projektkoordination „Azubi gesucht“, und Giuseppina Wagner, IHK Projektkoordinatorin „Ausbildungsbotschafter“, sammelten die Blätter mit den fertigen Bingos ein und am Ende konnten sich 15 Schüler*innen über einen kleinen Preis freuen.

Wir danken unserem langjährigen und verlässlichem Bildungspartner der IHK für die informative Veranstaltung.

Maja Abrahams

Koordinatorin der StBO an den Gymnasien im Ellental

Florian Faust

Im Rahmen des Ethik-Unterrichts unter der Leitung der Lehrerinnen Isabel Fessmann und Lisa Jakob haben rund 60 Schüler der 10. Klassen der Ellentalgymnasien Bietigheim-Bissingen erfolgreich am 65. Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg teilgenommen. 

Der Wettbewerb forderte die Teilnehmer*innendazu auf, sich eigenständig mit politischen und ethischen Themen auseinanderzusetzen und kreativ zu werden.
Bereits im Oktober begannen die Schüler*innen damit, sich mit Themen ihrer Wahl zu beschäftigen. Dabei galt es, verschiedene Themengebiete kritisch zu beleuchten und innovative Ansätze zu finden, um auf gesellschaftliche und ethische Fragen zu antworten. 

So setzten sich die Schüler*innen beispielsweise intensiv mit den Herausforderungen der Klimaethik auseinander und entwickelten originelle Ideen, um aktiv zur Klimawende beizutragen.
Besonders bemerkenswert war die Leistung von Luna Spanka aus der Klasse 10a, die mit ihrer Stellungnahme zu einer Karikatur aus dem Bereich "Klimaethik" den 2. Platz erreichte.

Auch Zerda Geyik (10a), Ilin Jemai (10b), Emelie Leicht (10a) und Konstantinos Michailidis (10a) waren äußerst erfolgreich und sicherten sich gemeinsam den 3. Platz. Alle vier führten Umfragen durch, um herauszufinden, wie Schüler*innen aktiv zur Klimawende beitragen können. Durch die Auswertung ihrer Umfragen konnten sie Problembereiche offenlegen und die Jury mit Handlungsmöglichkeiten für eine klimafreundlichere Zukunft überzeugen.


Für die übrigen Teilnehmer gab es ebenfalls Grund zur Freude, denn sie erhielten eine personalisierte Teilnehmerurkunde.
„Die Ellentalgymnasien sind stolz auf unsere teilnehmenden Schüler*innen. Sie haben mit ihren Beiträgen für den Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg eindrucksvoll gezeigt, dass sie nicht nur über den Tellerrand des Unterrichts hinausblicken können, sondern auch eigenständig Verantwortung für ihr Handeln übernehmen und innovative Lösungen entwickeln können“, freut sich Nicole Stockmann, Schulleiterin des Gymnasiums I.

Florian Faust

Eines war schon vor unserem Besuch im Konzentrationslager Dachau klar: anders als bei anderen Schulausflügen würde es hierbei mehr um das Gefühl gehen, das der Ort vermittelt, als um einen reinen Lerneffekt.
Es regnet und es ist dunkel, den ganzen Tag lang, während wir in Dachau sind. Sobald man einen Raum betritt, klammert man sich an Heizungskörper oder an Mitschüler. Und dennoch sind wir uns die ganze Führung lang unseres Privilegs bewusst.
„In Schulbüchern liest man vielleicht davon, was die Menschen erleiden mussten, aber heute werdet ihr so nah dran sein, wie noch nie zuvor.” Die Frau, die uns durch das Konzentrationslager führt, erzählt von einer jährlichen Veranstaltung in Dachau, bei der viele Holocaustüberlebende aus den verschiedenen Ländern zusammenkommen. Sie erzählt auch davon, dass es immer weniger werden. Genau deswegen sei es auch so wichtig, dass wir sehen, was wir heute sehen werden, fügt sie hinzu. Denn dies macht uns zu Drittzeugen und so auch zu einem Teil der Versicherung, die Deutschland sich aufzubauen versucht - eine Versicherung, dass etwas Ähnliches wie die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Holocaust nicht nochmals passieren können.
Die Führung macht ihren Anfang am Eingangstor des Gefangenenlagers, welches die Inschrift „Arbeit macht frei“ trägt. Genau wie „Jedem das Seine“ ist auch dieses bekannte und oft genutzte deutsche Sprichwort ein Überbleibsel aus der NS-Zeit, dem viele keine Aufmerksamkeit schenken.
Uns wird gezeigt, wie viele Kilometer die neuen Gefangengenommenen laufen mussten, um hier anzukommen. Und wir laufen einen Teil des Weges nach, dann stehen wir auch schon vor dem, was von den Unterbringungen der damals Inhaftierten übriggeblieben ist. Die Baracken wurden auf Wunsch der Überlebenden abgerissen, aber am Boden erkennt man das Fundament von etwa 15 rechteckigen Unterbringungen. Im Hauptgebäude des Konzentrationslagers lernen wir, wer in Dachau inhaftiert war, nämlich nicht nur Juden, sondern auch homosexuelle und schwarze Menschen, Sinti und Roma, wie auch zahlreiche politische Gefangene, zum Beispiel Dietrich Bonhoeffer, der dort ermordet wurde. 

Zum Abschluss der Führung dürfen wir selbst das Haupthaus durchlaufen, am Ende befindet sich eine Sammlung von Einzel- und Familienschicksalen. Von Geburt bis zum Tod in einem Konzentrationslager wird hier gezeigt, wie die Menschen gelebt haben und dass sie genau das waren: einfach nur Menschen. Die meisten von uns berührt vor allem dieser Teil unglaublich, denn es macht die Menschen nahbar, und nicht nur zu einer Zahl.
Genau das ist es auch, was wir alle lernen und von diesem wirkungsvollen Tag mitnehmen: Toleranz ist der Grundstein einer Gesellschaft. Denn am Ende des Tages, unter allem äußeren, atmen wir dieselbe Luft und bluten dasselbe Blut.

Madeleine Bond, J2

Florian Faust

Inszeniertes Papierobjekt in Form einer Fotografie

Rhianna Torno Klasse 10

Florian Faust

Ende März 2023 machten sich zwölf aufgeregte und neugierige Schüler*innen und zwei Lehrer*innen der Klassen 6 der Ellentalgymnasien auf den Weg nach Aranjuez in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid. 

Durch das Projekt Erasmus+, welches von der EU gefördert wird, bestand die Möglichkeit, dass die Schüler- und Lehrer*innen nach Spanien reisen konnten, um sich auf europäischer Ebene zu Begegnung und neue interkulturelle Eindrücke zu erhalten. Diese sind für ein geeintes Europa der Zukunft und eine globale Welt schließlich unabdingbar. 

Zuvor wurde die Reise im Unterricht mit Briefwechseln und Vorstellungsvideos der jeweiligen Städte und Jugendlichen gut vorbereitet. Die Jugendlichen kannten sich dadurch bereits schon etwas und die Vorfreude aufeinander war riesig. Bei der ersten Begegnung in Spanien verwunderte es dann kaum, dass sich alle stürmisch begrüßten und wie zu Hause fühlten. Die Woche in Aranjuez war voller neuer Erfahrungen: Unterricht in der spanischen Schule, arbeiten im Schulgarten und Kanufahren. Alles natürlich auf Englisch, denn Spanisch spricht (noch) keiner der Mitreisenden. 

Die Nachmittage und Abende verbrachten die Schüler*innen mit vielfältigem Programm in ihren spanischen Gastfamilien. Die Woche verging wie im Flug und der Abschied von den vielen neugewonnenen Freunden fiel doch sehr schwer. Einziger Hoffnungsschimmer: Der Gegenbesuch der spanischen Schüler*innen und Lehrer*innen stand bereits zwei Wochen später an. Mit großer Wiedersehensfreude holten wir unsere spanischen Freunde in Stuttgart vom Bahnhof ab. Hier in Bietigheim-Bissingen und der Umgebung konnten wir mit der spanischen Reisegruppe gemeinsam viele tolle Dinge unternehmen. So besuchten wir beispielsweise das Löwentormuseum in Stuttgart und die Experimenta in Heilbronn. Unterricht an der Schule und ein typisch deutsches Grillfest durften natürlich auch nicht fehlen. 

Für alle am Austausch Beteiligten war es eine tolle Zeit, an die sie sich immer mit viel Freude und Lachen erinnern werden. Spanien ist für uns kein fernes Urlaubsland mehr, sondern ein Land, in dem unsere neuen Freund*innen wohnen. Die einen oder anderen haben auch bereits ein Wiedersehnen in den Sommerferien geplant.