Florian Faust
Florian Faust

Der Tag der Lebensmittelverschwendung am 2. Mai wurde 2016 erstmals vom WWF ausgerufen: Statistisch landet die Menge an Lebensmitteln, die im Zeitraum von Januar bis Mai produziert wird, jedes Jahr im Müll.

Das haben wir zum Anlass für unser zweites Retterlingcafé im Café Miteinander genommen. Frisch gebackener Apfelkuchen aus der Schulküche, Brownies, Häppchen und das alles aus geretteten Lebensmitteln.

Das Team N informierte am Info-Glücksrad, gab Retterlingtaschen und -brotbeutel gegen Spende für den Kauf neuer Fairteilerboxen ab, füllte fleißig das Buffet auf, sorgte für saubere Teller & Tassen und zwischendurch wurde natürlich auch mal eine Runde Tischtennis gespielt 😉

Es war wieder ein gelungener Mittag - danke an foodsharing Ludwigsburg und das Café Miteinander und alle Besucher*innen, es hat viel Spaß gemacht!

Florian Faust

Am Mittwoch, den 10. Mai 2023, findet für alle Achtklässler:innen an den Ellentalgymnasien der ersten Projekttag zum Thema "Nachhaltigkeit" statt. Den Schülerinnen und Schülern stehen verschiedene Workshops zur Verfügung, zu denen sie sich je nach Interesse anmelden konnten. 

Angeboten werden vielfältige Kreativangebote, es gibt beispielsweise gesellschaftskritische Diskussionsrunden, Repaircafés und Upcyclingkurse. Die große Vision des Nachhaltigkeitsteams der Schulen ist es, dass der Tag als Inspirationsquelle für die Schülerinnen und Schüler dient, um Ideen mit nach Hause zu nehmen und so ganz einfach den eigenen Alltag nachhaltiger zu gestalten.

Im Anhang unten finden alle Interessierten den Flyer zum Projekttag.

Viel Freude und Inspiration wünscht allen Achtklässlern das Nachhaltigkeitsteam
Jasmin Hommel, Sabine Fessler, Ann-Katrin Riethmüller, Sarah Grau und Pia Oberste-Lehn

Florian Faust

Von Mittwoch, den 29. bis Freitag, den 31. März 2023, war das Projekt „Klang meines Körpers” in den Ellental-Gymnasien ausgestellt, an welchem alle 8. Klassen teilnahmen. 

Bei diesem interaktiven Ausstellungsprojekt geht es um die Prävention von Essstörungen aller Art, welches von fünf jungen Frauen und einem jungen Mann, die selbst davon betroffen waren, ihrer Musiktherapeutin und einer Grafikerin auf die Beine gestellt wurde. Für uns organisiert wurde das Ganze von den Präventionslehrkräften Frau Ruoff-Alb und Frau Klopfer sowie zwei Damen aus dem Landratsamt Ludwigsburg der Abteilung Prävention. 

Am Anfang der insgesamt drei schulstündigen Ausstellung sollte jede/r SchülerIn einen Stichpunkt, der einem zum Thema Essstörungen einfiel, nennen. Nach einer kurzen Gesprächsrunde, über die Wichtigkeit des Themas sowie die bisherige Berührung mit dem Thema bekamen wir ein Skript, in dem alle wichtigen Informationen, sowie zu bearbeitende Aufgaben zu der Ausstellung drin standen. Diese begann, als wir schließlich den Raum wechselten. Im Film- und Theaterraum der Schule waren die Infotafeln zu allgemeinen Informationen über Essstörungen und ebenso die 6 Portraits der einzelnen Betroffenen, die ihre eigene Erfahrung und den Umgang mit den Essstörungen schilderten, aufgestellt. 

Zuerst sollte jeder für sich die Infotafeln lesen und die dazugehörigen Aufgaben im Skript bearbeiten, wobei man diese auch mit MitschülerInnen zusammen lösen konnte. Dazu gehörten z.B. die Ursachen für eine Essstörung, den Signale der Essstörung, Merkmale und Varianten einer Essstörung, die Gründe, warum man bei diesen Ursachen überhaupt in diese psychische Krankheit gerät und zuletzt auch Lösungswege von Betroffen selbst, aber auch mögliche Hilfe von Außenstehenden. Nachdem wir die Aufgaben im Kreis mit der ganzen Klasse besprochen hatten, ging es nach einer kurzen Pause mit den persönlichen Portraits der Betroffenen weiter. Jeder hatte seine ganz individuelle Art, seinen Umgang mit der Krankheit zu beschreiben, darunter ganz kreative Verbildlichungen, lyrische Texte, die ihre Erfahrung schilderten, und Fotostrecken von den sechs Personen. Wir sollten uns nun eines dieser Portraits aussuchen, um genauer darauf einzugehen. So schrieben wir unsere Gedanken zu dem Portrait auf, seine Wirkung und auch seine Botschaft, die auf kreative Weise geschildert wurde. Im Anschluss besprachen wir wieder gemeinsam alle unsere Gedanken und bekamen weitere Infos zu den ehemals Betroffenen, welche heutzutage alle glücklicherweise geheilt sind. 

Zu jeder Portrait-Tafel der Einzelnen gab es auch noch eine „Schatzkiste“, welche mit Gegenständen gefüllt war, die von den Betroffenen ausgewählt worden sind. Diese symbolisierten deren persönlichen Weg aus der Krankheit bzw. was sie als wichtig erachten, anderen Jugendlichen mitzugeben.

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Noch zu sagen gilt, dass wir alle viel mitnehmen konnten, da wir als Jugendliche auch die Zielgruppe der Ausstellung sind. Ziel dieses Projekts war es, das kreative Ausdrücken von Emotionen weiterzubringen, da es für die meisten so ist, dass die Essstörung aus emotionalem Hunger entsteht. Man sollte lernen, über Emotionen zu sprechen,  diese rauszulassen, obwohl viele Jugendliche unter psychischen Schmerz, wie dem Schuld- und Schamgefühl, leiden. In Form von Texten, Gedichten und Liedern kann es einem leichterfallen, seine Emotionen rauszulassen, sodass es einem besser geht. Am Ende konnte jeder anonym an einer Tafel abstimmen, was das Projekt ihm gebracht hat und wie effektiv es war. Die Ergebnisse zeigen eine sehr hohe Effektivität und wir waren sehr dankbar dafür, dass die sechs jungen Erwachsenen so mutig waren, sich zu öffnen und dieses Projekt ins Leben zu rufen, um Essstörungen für die Zukunft aus erster Hand anschaulicher zu erklären, sodass auch insgesamt mehr Leute sich im Falle einer Erkrankung selber oder im Bekanntenkreis zu helfen wissen. 

(Leon W., 8t)

 

Florian Faust

Seit April können die Unterstufenschülerinnen und -schüler Vollgas geben. An den Gymnasien im Ellental in Bietigheim-Bissingen sind nun 16 Deskbikes im Einsatz, von denen je eines in den Zimmern der 5. und 6. Klassen und zwei in der Schulbibliothek stehen. Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Jungen und Mädchen zu entsprechen, können sie in den Unterrichtsstunden nun auf das Deskbike steigen und sich körperlich betätigen. Da die Deskbikes mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet sind, kann beim Fahren gleichzeitig auch gelernt werden. „Die bisherigen Erfahrungswerte in den Klassen sind sehr gut. Sogar in der Bibliothek sind die Räder fast durchgängig besetzt“, freut sich Nicole Stockmann, Schulleiterin des Gymnasiums I. Ingo Knesch, Schulleiter des Gymnasiums II ergänzt: „Studien zeigen, wie eng Bewegung und körperliche Fitness mit einer Verbesserung der
schulischen Leistungen zusammenhängen. Deshalb wollten wir die Lernräume bewegungsfreundlich gestalten. Mit einem freigeradelten Kopf geht beim Lernen alles viel leichter.“
Die Geräte wurden mit den Spendengeldern aus dem Spendenlauf im Jahr 2017 und durch Zuschüsse der Stadt für die Tische angeschafft. Auch der Elternbeirat unterstützte die Anschaffung der Deskbikes.
Die Idee und Initiative kam aus der Sportfachschaft. Schließlich nehmen Alltagsaktivitäten und Bewegung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland immer mehr ab, so dass Bewegung gut und wichtig ist.
Geplant ist nun, eine Zertifizierung zur  "Weiterführende Schule mit Sport-und bewegungserzieherischem Schwerpunkt - WSB“ anzugehen. 

Foto (EG): Lea-Jolie Merkel, Nic Jäger, Denis Dierolf und Benaja Glaser aus der 5a freuen sich über das neue Deskbike im Klassenzimmer.
 

Florian Faust

On 18 March 2023 our debating team had once again the pleasure of participating in a competition. The debate took place at the Karls-Gymnasium in Stuttgart and this time we weren't surprised at the number of participants. In the impromptu debate we were on team opposition. The motion was "THW(this house would) ban homework". Sadly, we lost this debate. In the prepared debate, we were assigned on team proposition. The motion for this debate was "This house regrets the raise of tiktok". We came out as victorious in this one and were very happy about that. Now we are most certainly looking forward to our next debate and are very optimistic about it.

 

Zweiter Debating-Wettkampf in Stuttgart

Am 18.03.2023 hatte unser Debatting-Team wieder einmal das Vergnügen, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Die Debatte fand im Karls-Gymnasium in Stuttgart statt und dieses Mal waren wir von der Anzahl der Teilnehmer nicht überrascht. In der improvisierten Debatte waren wir im Team Opposition. Der Antrag (Thema) lautete: "Dieses Haus würde Hausaufgaben verbieten". Leider haben wir diese Debatte verloren. In der vorbereiteten Debatte wurden wir dem Team Proposition zugeteilt. Der Antrag für diese Debatte lautete "Dieses Haus bedauert den Aufstieg von Tiktok". Wir gingen als Sieger aus dieser Debatte hervor, worüber wir uns sehr freuten. Nun freuen wir uns auf jeden Fall auf unsere nächste Debatte und sind sehr optimistisch.

Florian Faust

Maria Metzger
J2 Grundkurs BK Sonn
Handstudie (Praktische Arbeit zum Schwerpunktthema Verkörperungen)
Bleistift auf Papier

Florian Faust

Am 13.03.2023 fuhren 25 Schüler*innen der Ellentalgymnasien zum Französischaustausch in die Partnerstadt Sucy-en-Brie. 

Um 8 Uhr morgens trafen sich die Schüler*innen am Busparkplatz, wo auch schon die begleitenden Lehrkräfte warteten. In Sucy-en-Brie angekommen wurden wir von unseren Austauschschüler*innen und der Schule mit selbstgemachten Kuchen und Keksen herzlich begrüßt. 

Am nächsten Morgen trafen sich alle Schüler*innen mit ihren Austauschpartnern am Bahnhof, um gemeinsam nach Paris zu fahren. Dadurch, dass die Technik am Bahnhof versagte, mussten einige über die Absperrung springen. In Paris angekommen erhielten wir eine Stadtführung auf Französisch durch Montmartre und erfuhren etwas über die Geschichte der Street-Art in diesem Viertel.  Die Stadtführung endete beim Platz der Sacré-Cœur mit einem schönen Blick auf den Eiffelturm. Nach einer einstündigen Pause gingen wir gemeinsam zum Pariser Rathaus. Dort durften wir die Kunstausstellung „Capitale(s)“ besuchen und verschiedene Kunstwerke betrachten. Hier wurden die 60 Jahre Street-Art in Paris gefeiert. Zum Abschluss des Tages gab es noch ein Treffen mit dem Bürgermeister von Sucy-en-Brie mit typisch deutsch-französischen Häppchen. 

Am darauffolgenden Tag ging es wieder nach Paris. Diese Stadtführung fand in dem Viertel „Marais“ statt. Nach der Stadtführung, bei der wir viel über Street-Art in Paris und zahlreiche Künstler erfuhren, hatten wir eine kleine Pause, die manche nutzten, um zu Notre-Dame zu laufen oder einen typisch französischen Crêpe zu essen. Danach gab es einen Spaziergang vorbei am Palais Royal und dem Louvre. Von dort aus ging es weiter zum Tunnel des Tuileries. Hier gab es außer vielen Graffiti-Kunstwerken auch eine La-Ola Welle für vorbeifahrende Fahrradfahrer. 

Während die französischen Schüler*innen in den Unterricht mussten, durften die deutschen Austauschschüler*innen eine Rallye durch Sucy-en-Brie machen. Hierzu bekam jede Gruppe ein kleines Buch mit Bildern und einer kurzen Beschreibung des Ortes. Bei den genannten Orten gab es kleine Zettel, die ein französisches Gedicht vervollständigten.  Nachdem alle Gruppen erfolgreich ihr Gedicht präsentiert hatten, ging es zur Schule, um dort in der Kantine zu essen. Am Nachmitttag durften wir mit am Unterricht der Franzosen teilnehmen. 

Der letzte Tag in der Schule wurde künstlerisch kreativ. Gemeinsam mit den Austauschpartner*innen gestalteten wir zu zweit oder zu viert ein Plakat zur 60-jährigen deutsch-französischen Freundschaft und dem Élysée-Vertrag. Diese Plakate wurden dann in der Eingangshalle der Schule aufgehängt. 

Während des Wochenendes konnten wir sehr viel schöne Zeit mit unseren Austauschpartner*innen und deren Familien verbringen. Einige von uns sind zum Beispiel gemeinsam nach Paris gefahren, um den Eiffelturm, les Champs-Elysées oder den Arc de Triomphe zu besuchen. 

Am Montagmorgen mussten wir uns alle von unseren Austauchpartner*innen verabschieden, bevor wir dann wieder mit lautstarker Musik und singend Richtung Bietigheim-Bissingen aufbrachen. 

Alles in allem hat uns der Austausch sehr gut gefallen und hat uns auch sprachlich sehr geholfen. Wir konnten teilweise sehr gute Freundschaften schließen und haben kulturell sehr viel Neues gelernt. 

Lena Plangger und Timo Schlegel

Florian Faust

Im Jugendhaus 4D findet jeden Dienstag das Café MITeinander statt und letzte Woche durfen wir mit unserem Retterlingcafé dabei sein.

Aus geretteten Lebensmitteln wurden von den Foodsaver*innen von foodsharing Ludwigsburg Kuchen gebacken, sie haben gerettetes Obst und Backwaren mitgebracht und wir haben in der Schulküche daraus Kirsch-Crumble mit Zimstreuseln und Häppchen vorbereitet. Das alles haben wir ins Jugendhaus 4D mitgenommen und dort unser Buffet und unseren Infostand mit unseren Info-Glücksrad aufgebaut.

Dann konnten die Gäste kommen!

Es war richtig viel los: Familien mit kleinen Kindern, Rentner*innen, Leute, die im Internet vom Retterlingcafé gelesen hatten und natürlich Schüler*innen und Lehrer*innen von den Ellentalgymnasien kamen vorbei.

Wir hatten an der Theke und am Infostand alle Hände voll zu tun: Das Buffet auffüllen und über Lebensmittelwertschätzung & -verschwendung, unseren Fairteiler Brownie und unsere AG zu erzählen. 

Es war ein toller Nachmittag und hat uns viel Spaß gemacht. Danke an das Team vom Café MITeinander, dass wir dabei sein durften! 

Wir freuen uns auf weitere Retterlingcafés!

Florian Faust

Von Barock bis Rock, von volkstümlicher Musik zu Filmmusik, von Europa bis Amerika- so facettenreich war der Vorspielabend der Streicherklassen 6s und 7s Ende März im stimmungsvollen Kulturkeller der Musikschule Bietigheim- Bissingen. Mit großer Konzentration und Begeisterung boten die jungen KünsterInnen zusammen mit ihren LehrerInnen Ruth Ritter, Kerstin Seidler, Corinna Zimmermann und Thanasios Bellos ihr abwechslungsreiches Programm dar.   Ein besonderer Dank gebührt Sara Lakis und    Gabriela Schulz ( beide 7s), die ganz kurzfristig  das Ensemble der 6s unterstützt haben.

Silke Herrmann