Florian Faust

Die Freude bei den Eishockey-Fans war groß: Dieses Schuljahr konnte die Eishockey AG wieder statt finden! Bis zu 10 Teilnehmer*innen  feilten an ihrer Lauftechnik, sei es vorwärts rückwärts, dem Bogen fahren bzw. Übersetzen und natürlich dem Bremsen und jagten beim Spiel dem Puck hinterher.

Allen Beteiligten hat es viel Spaß gemacht!

Ein ganz herzliches Dankeschön an Ales Burnik von den Steelers für diese tolle Kooperation! Wir freuen uns schon auf's nächste Mal!

Florian Faust

"Selbstbildnisse"
Kaltnadelradierung auf Rhenalon

Mariella Schickle und Sinem Gede
Klasse 8
 

Florian Faust

Auf fast drei Kilometer brachte es die Menschenkette aller Bietigheim-Bissinger Schulen, die sich am 25. März 2022 gegen 12.30 Uhr durch die Innenstadt über den Bürgergarten an der Enz entlang bis ins Ellental zog und an der sich auch die Gymnasien im Ellental beteiligten. Obwohl die Aktion freiwillig war, zeigte ein beachtlicher Teil der Schülerschaft und Lehrkräfte Flagge gegen den Krieg.

Ein Zeichen für den Frieden in der Welt sollte gesetzt sowie Solidarität mit der Ukraine und den Flüchtlingen gezeigt werden. Gleichzeitig unterstrichen die Teilnehmenden, dass sie selbst in Frieden leben möchten. Dies ist den teilnehmenden Schulen deutlich gelungen, schließlich beeindruckte die Menschenkette Zuschauer und Passanten nicht nur durch ihre Länge und ihr aktives Auftreten, sondern auch durch ihre symbolische Aussage. Eine Kette hält durch ihre starken Glieder, die durch ihren Zusammenhalt wirken, auch wenn dies in diesem Fall mit ausreichenden Coronaabständen bewerkstelligt werden musste. Die Plakate vieler Schülerinnen und Schüler, die teilweise im Kunstunterricht entstanden waren, unterstrichen das Anliegen und Ziel der Schülerinnen und Schüler.

Initiiert wurde die Aktion von den Schülersprechern der Ellentalgymnasien. Diese übernahmen zudem mit Unterstützung von Mitschülerinnen und Mitschülern große Teile der Organisation und Durchführung vor Ort.

Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation geht auch im schulischen Alltag an den Gymnasien weiter. Der Krieg in der Ukraine und das erschütternde Schicksal der Menschen beschäftigt viele Schülerinnen und Schüler und wird im Unterricht thematisiert. Darüber hinaus sind viele an der Schule aktiv. Bereits im Vorfeld der Friedensaktion sammelten einzelne Klassen Spenden durch Kuchen- und Waffelverkäufe oder kreative Auftritte in der Bietigheimer Innenstadt mit Bobbycar-Rennen, Lesungen, Improvisationsgesang und vielen mehr. Die Spenden werden an notleidende Menschen in der Ukraine weitergeleitet. Hierbei unterstützt der  Gesamtelternbeirat der Ellentalgymnasien die Klassen bei der Weiterleitung  an die Caritas sowie die Organisation Herzenssache.

Die Schulgemeinschaft der Ellentalgymnasien freut sich, gemeinsam mit den anderen Bietigheim-Bissinger Schulen starke Zeichen für den Frieden setzen zu können. Damit verdeutlicht sie die Weltoffenheit und Vielfalt, die an der Schule im friedlichen Miteinander gelebt werden.

Grafik der Friedenstaube mit  allen Schullogos: Vivian Schlegel, J1

Florian Faust

Mit einer kreativen Spendenaktion sammelte die Klasse 10a am vergangenen Mittwoch Geld für die Ukraine. Angesichts des brutalen Krieges wollten die Schüler:innen der Klasse ein Zeichen setzen und sich für die betroffenen Menschen engagieren.

Dafür gab es neben einem Stand mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen verschiedene Aktionen, aus denen man für eine selbst bestimmte Spendensumme auswählen konnte. So hatte man die Möglichkeit, ein farbiges Chemieexperiment zu bestaunen, sich ein Gedicht vortragen zu lassen oder an einem Bobby Car- oder Hockey-Rennen teilzunehmen. Wem beim Würfelspiel ein Viererpasch gelang, dem sang die Klasse gemeinsam die Europahymne vor – klanglich vielleicht nicht immer perfekt, aber dafür sehr leidenschaftlich.

Die Klasse bedankt sich herzlich bei allen Unterstützer:innen! Die Spendensumme wird über den Gesamtelternbeirat der Ellentalgymnasien an die Caritas International sowie die Organisation Herzenssache weitergeleitet. Beide Einrichtungen leisten aktuell eine Ukraine-Nothilfe.

Florian Faust

Zum dritten Mal beteiligen sich die Ellentalgymnasien an dem Handwerkswettbewerb „MACH WAS!“ der Würth Akademie. Bisher wurden eine massive Picknickbank und ein mobiler Pizzaofen von Schülergruppen angefertigt. Das dritte Projekt ist der Bau einer Kräuterschnecke im Schulgarten.

Die Erstellung der Kräuterschnecke wurde von dem Gartenbauer Hendrik Kuch aus Asperg betreut, der mit seinem Mitarbeiter beim Aufbau nützliche Tipps geben konnte, sowie handwerkliche Handgriffe, wie z.B. das Beschlagen von großen Steinblöcken, anleitete. Schülerinnen und Schüler der 6. bis 10. Klasse waren mit unterschiedlichsten Aufgaben an der Umsetzung beteiligt: es wurden Pläne gezeichnet, die Steine mussten bestellt, abgeladen und sortiert werden und an zwei Tagen wurde die Kräuterschnecke mit vereinten Kräften errichtet. Alle Beteiligten haben somit etwas geschaffen, was die nächsten Generationen von Schülerinnen und Schüler nutzen können. Wenn sich die Erde nach dem nächsten kräftigen Regen zwischen den Steinen gut gesetzt hat, geht es ans Bepflanzen. Eine Mutter hat bereits verschiedene Kräuter aus dem Familiengarten vorbeigebracht, weitere Kräuterspenden treffen noch ein. In erster Linie werden die Bienen im Schulgarten die blühenden Kräuter besuchen und im Sommer kommen alle jungen Nutzerinnen und Nutzer in den Genuss von Gerüchen, Aromen und Wachstumsformen. Auch für die Zubereitung von Tees und Gewürzmischungen dienen die vielen Kräuter auf der Kräutereschnecke. Elfriede Steinwand (Schulsozialarbeiterin) und Martina Wonner (Natur-AG-Leiterin) ist es wichtig, dass sich der 10 ar große und naturnahe Schulgarten kontinuierlich weiterentwickelt und rege von der gesamten Schulgemeinschaft genutzt wird. Während der unterschiedlichen Corona-Phasen hat sich der Schulgarten als Erholungs-, Aufenthalts- und Lernort mehr als bewährt.

Die Firma Würth in Künzelsau möchte mit dem Wettbewerb „MACH WAS!“ die Jugendlichen in den weiterführenden Schulen für eine Ausbildung im Handwerk begeistern und lobt dafür jedes Jahr einen Wettbewerb aus, der mit 1000 Euro je angemeldetes Projekt unterstützt wird. Die Schulteams sind frei in der Auswahl ihres Bauprojekts, müssen lediglich einen Handwerksbetrieb als Partner finden und das Projekt möglichst so auswählen, dass die gesamte Schulgemeinschaft einen Nutzen davon hat.

Foto (v. l. n. r.): Lamin Camera, Vivien Schlegel, Timo Schlegel, Hendrik Kuch, Kim-Minh Truong, Johannes Alpmann

Florian Faust

"Spiel mit Design, Logo, Signet und Marke"

Luna Spanka: "Firewater"
Marko Bursak: "Titanic"
Konstantinos Michailidis: "Social Distancing"

Klasse 9
 

Florian Faust

„Sollen Jugendliche einen Etat im Haushalt der Gemeinden erhalten, über den sie selbst entscheiden dürfen?“ Mit der Finaldebatte zu dieser Fragestellung sicherte sich Timo Mahl von den Gymnasien im Ellental am 24.2.2022 Platz 2 in der Altersklasse II (Klasse 10-13) beim digitalen Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“. Damit  schaffte er den Einzug in den Landeswettbewerb von Baden-Württemberg, der Anfang April in Stuttgart stattfinden wird.

Auch zwei weitere Ellentalschüler waren erfolglreich. Nicolas Czimber (Altersklasse II) und Jesse Wolf (Altersklasse I) belegten beim Regionalfinale jeweils den dritten Platz in ihrer Altersklasse. Jesse debattierte mit drei weiteren Neuntklässlern anderer Gymnasien über die Frage „Soll der Verkauf von Spielzeug-Schusswaffen an Kinder verboten werden?“

Damit waren die Bietigheimer Gymnasien in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich.

Wir gratulieren unseren Schülern Timo Mahl, Nicolas Czimber und Jesse Wolf zu ihren hervorragenden Platzierungen!

Timo wünschen wir viel Erfolg bei seinen Debatten beim Landeswettbewerb in Stuttgart und drücken ihm die Daumen!

Die AG „Jugend debattiert“ freut sich über alle Interessierten, die mittwochs vorbeischauen und mitdebattieren wollen!

Foto des Schulwettbewerbs (von links): Nikolas Czimber, Fabian Mahl, Timo Mahl, Faith Ugwueze, Jesse Wolf, Ben Hasanmetaj.

Florian Faust

Mit einem weiteren Aktionstag zur mentalen Gesundheit sind die Gymnasien im Ellental in das zweite Halbjahr 2022 gestartet. Am 23.2. hatten alle Klassen und Kurse am Vormittag drei Stunden lang Zeit, um sich mit ihren Klassenleitungen und Tutor:innen um das gemeinsame, aber auch das individuelle Wohlbefinden in der Schule zu kümmern.

Mit vielfältigen Ideen und Aktivitäten ließen es sich die Schüler:innen gutgehen. Frühstück mit der Klasse, Spaziergänge, Kooperationsspiele, zusammen Marmelade kochen und vieles mehr eröffneten Räume, um aus dem Schulalltag herauszutreten. In diesem Rahmen war es möglich, ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen und sich untereinander oder sogar mit den Lehrkräften auszutauschen. Schließlich hilft der Austausch in der Klassengemeinschaft oft, gegen Stress und Unsicherheiten anzugehen – besonders wenn man erfährt, dass auch andere mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen haben.  Selfcare und Achtsamkeit für die Mitschüler:innen gingen dabei Hand in Hand, denn man erfährt nicht nur, dass man nicht alleine ist. Man tauscht oft auch Tipps und Herangehensweisen aus, wie man mit der Situation konstruktiv umgehen kann.

Nicht zuletzt das schöne Wetter trug dazu bei, dass der Tag zum schulischen Wohlbefinden beitragen konnte.

Dank gilt allen, die durch ihr Engagement und ihre Unterstützung zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.

Florian Faust

Am Mittwoch, den 9. Februar genossen 42 Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern der Gymnasien im Ellental in Bietigheim-Bissingen eine zweistündige Zoom-Reise nach Dota in den Bergen Costa Ricas.  Dort befindet sich Coopedota, eine von Reiseführern empfohlene Kaffeegenossenschaft und obendrein die erste klimafreundliche der Welt.

Seit 1964 werden ihre Bohnen direkt zu Hochland Kaffee Stuttgart geliefert, um hier geröstet und verarbeitet zu werden. Die Leitung der Kleinbauernkooperative hat es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht, Kaffee in Einklang mit der Natur anzubauen.

Mit ihrem „Carbono-Neutro Zertifizierung“ -Siegel wurde in Coopedota der erste klimaneutrale Kaffee der Welt produziert. Dafür bietet die Kooperative umfangreiche Umweltschulungen für ihre Kaffeebauern an, deren Felder auf bis zu 2000 Metern Höhe liegen. Gleichzeitig arbeitet sie auch mit der Universität Stuttgart-Hohenheim bei Agrarforschungsprojekten zusammen, um den ökologischen Fußabdruck des Produktes zu verringern.

Verschiedene Mitarbeiter der Genossenschaft berichteten den Zuhörern live über das Unternehmen und den Weg des Kaffees von der Pflanze bis in die Tasse. Sie zeigten die Sprösslinge der Kaffeepflanze und deren Kirschen, die sehr süß nach Honig oder Melone schmecken. Außerdem erklärten die Experten, unter welchen Bedingungen die Kaffeepflanze wächst und dass es gewisse Herausforderungen für sie gibt, beispielsweise den Klimawandel und Krankheiten.  Sehr eindrucksvoll war, wie und mit welchen Maschinen die Kirschen schließlich zur Kaffeebohnen verarbeitet werden. Man konnte bei der Konferenz sogar einen Arbeiter sehen, der viele tausend Kilometer von Bietigheim-Bissingen entfernt gerade die Bohnen trocknete. Einer der Mitarbeiter erläuterte dabei, wie er die Qualität der Bohnen prüft und ein weiterer bereitete vor den Augen der Zuschauer:innen in einem traditionalen Gefäß einen landestypischen Kaffee zu.

Drei Schülerinnen der Ellentalgymnasien planen im Sommer ein dreiwöchiges Praktikum und eine Kaffee-Barista-Ausbildung in Coopedota. Darauf können sie sich sehr freuen, denn die Genossenschaft liegt sehr idyllisch auf 1.500 Meter Höhe in Santa María de Dota, 40 km südlich von der Hauptstadt San José entfernt.  Der Nationalpark Quetzals und die unglaublichen Aussichten von Cerro de la Muerte zum Pazifischen Ozean und das Karibische Meer sowie einige beeindruckenden Vulkane haben längst der Ort zum einer Tourismus Juwelen gemacht.

Die Video-Konferenz begeisterte alle Teilnehmer:innen und weckte ihre Reiselust. Bei Josue Ruiz, dem Geschäftsführer von Hochland Kaffee, bedanken wir uns für viele informative Einblicke, sein Engagement und seine Zeit  herzlichst.

! Muchas gracias!

Text von Leonie Hafner, J1

 

Florian Faust

Auch in diesem Jahr fand an den Gymnasien im Ellental die Schülersprechtage für die Klassenstufen 7 und 10 statt, an denen alle Schüler:innen dieser Klassenstufen mit ihren Lehrkräften ein persönliches Beratungsgespräch über ihre weitere Schullaufbahn führten.

Guter Rat ist gefragt, schließlich muss man sich für bestimmte Fächer entscheiden, die für den weiteren Schulweg und zum Teil für Studium und Berufslaufbahn richtungsweisend sein können. In den rund zwanzigminütigen Beratungsgesprächen reflektieren die Schüler:innen ihre Fähigkeiten, Wünsche und Bedürfnisse, die in der Schule und bei der anstehenden Fächerwahl wichtig sind.

Parallel zu den Beratungsgesprächen fanden im Klassenverband Workshops und Informationsveranstaltungen statt. Während die Mittelstufenschüler:innen in Präsentationstechniken und Powerpoint eingeführt wurden, erfuhren die Zehntklässler:innen Wichtiges zu dem für sie neuen System der Kursstufe und beschäftigten sich unter anderem mit einem Modul zur  Studien- und Berufsorientierung.

 

 

Florian Faust

Seit Januar hat die Mensa wieder einen neuen Pächter. Der Betreiber apetito versorgt täglich unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Auswahl an frisch zubereiteten Speisen. Ob vegatarisches oder nicht-vegetarisches Hauptgericht, Suppe oder Nachtisch, endlich hat man wieder vor Ort die Möglichkeit, ein Mittagessen in der hellen und freundlichen Cafeteria einzunehmen. Auch die Schulleitung der Gymnasien schaut gerne vorbei (Foto), wenn sich um die Mittagszeit viele Hungrige in der Mensa treffen.

Das Essen kann nach Erwerb einer Mensakarte auf dem Sekretariat einfach über die Schulhomepage bestellt werden.

Weitere Informationen zur Mensa und zur Essensbestellung finden sich auf unserer Homepage hier.

Foto: Die Schulleitung Martin Schmidgall, Lutz Kretschmer, Matthias Helme und Nicole Stockmann (von links)

Florian Faust

Endlich sind sie da, die DELE-Urkunden unserer erfolgreichen Absolvent:innen, die nun im Beisein von Schulleiterin Nicole Stockmann in kleinem Rahmen überreicht werden konnten.

Mit den Urkunden bekommen die Schüler:innen nun noch einmal eine offizielle Anerkennung ihrer Leistungen beim Erwerb des Spanisch Diplome (DELE).

DELE ist ein offizieller Titel über den Kompetenzgrad und die Beherrschung der spanischen Sprache, der vom spanischen Ministerium für Erziehung, Kultur und Sport ausgestellt wird. Das Zertifikat ist unbegrenzt gültig, international anerkannt und eröffnet vielfältige Möglichkeiten für Studium und Beruf.

Nun geht es in die neue Runde.Wenn man Spaß an der spanischen Sprache hat und seine Motivation nutzen möchte, um diese zu vertiefen und seine Fähigkeiten nachweisen zu können, dann ist DELE Mittwochs in der 7. Stunde genau das Richtige.

Hier werden neben Hör- und Leseverstehen auch das Schreiben von Texten, das freie Sprechen und die Kommunikation auf Spanisch trainiert. Der Kurs macht außerdem großen Spaß, man lernt viel Neues über die spanische Kultur dazu und das Diplom sieht sehr eindrucksvoll aus.

Alle an DELE Interessierten können sich gerne per E-Mail melden bei

p.romeroatellentalgymnasien.de (p[dot]romero[at]ellentalgymnasien[dot]de)